Gottes Liebe

1. Johannes 4,9

Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten (1. Johannes 4,9).

Die Liebe Gottes hat ihren Ursprung in seinem Herzen, und ihre Heimat ist dort, wo Gott wohnt. Doch die Liebe, die den Himmel füllt, ist offenbart worden. Wann und wo? Vor ungefähr 2000 Jahren am Kreuz von Golgatha.

Damals hat Gott seinen Sohn nicht nur als Mensch auf die Erde gesandt. Er hat Ihn auch an das Kreuz und in den Tod gegeben. Für wen? Für uns, die wir Sünder, ja, Gottlose waren, aber durch den Glauben an diesen Erlöser ewiges Leben bekommen haben. Dort am Kreuz gab Gott den grössten Beweis davon, dass Er dich und mich liebt.

Was ist das Mass seiner Liebe zu seinen Erlösten? Es ist die Gabe seines einzigen Sohnes. Er gab das Liebste und Teuerste, den Sohn seiner Liebe, um uns seine Liebe zu zeigen. So gross ist das Ausmass der göttlichen Liebe. Sie kann niemals durch unsere Bedürfnisse erschöpft werden. Welch einen Frieden und welch eine Ruhe gibt das unseren Herzen!

Wenn es uns doch immer im Sinn bleiben und vor unserem Herzensauge stehen würde, wie sehr Gott uns geliebt hat! Dein und mein Herz wird nur dann wirklich zur Ruhe kommen, wenn wir in dieser Liebe ruhen, die sich in ihrem grössten Ausmass am Kreuz offenbart hat. Sie verändert sich nie. Sie bleibt immer gleich – gestern, heute und in Ewigkeit. Sie hat sich am Kreuz erwiesen und ist unvergänglich.

Was damals auf Golgatha geschah, spielte sich ganz ausserhalb von uns ab. Doch es wurde uns mitgeteilt, als wir diese Liebe nötig hatten, um ewiges Leben zu bekommen. Jetzt dürfen wir täglich im Genuss der Liebe Gottes leben. Wie wunderbar!

Marcel Graf

 

  • Du hast uns lieb!
  • Du gabst den Eingebornen –
  • den Sohn in deinem Schoss.
  • Du hast uns lieb,
  • unwürdig wie wir waren
  • und sündig, arm und bloss.
  • Du hast uns lieb,
  • und deine Liebe gossest
  • Du in das Herz uns aus.
  • Du hast uns lieb!
  • Drum eilen frohen Mutes
  • wir heim ins Vaterhaus.