Als Christ unter den Gläubigen leben

1. Korinther 8,1-13

Was bewirkt wahre Erkenntnis?

«Was die Götzenopfer betrifft, so wissen wir (denn wir alle haben Erkenntnis; die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. Wenn jemand meint, etwas erkannt zu haben, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll; wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt)» (V. 1-3).

Mit der Formulierung «was … betrifft» beginnt ein neues Thema. Doch bevor Paulus darauf eingeht, spricht er über die Erkenntnis. Weil dies ein eingeschobener Gedanke ist, haben ihn die Übersetzer in Klammern gesetzt.

«Wir alle haben Erkenntnis.» Die Griechen dachten über vieles nach und wollten auf dem Areopag, einem Ort nahe bei der Akropolis in Athen, immer etwas Neues hören (Apg 17,21). Das Denken war für die Griechen ein hohes Gut und bestimmte ihr Weltbild. Auch die Gläubigen in Korinth standen in Gefahr, sich auf ihren intellektuellen Reichtum und ihre Erkenntnis etwas einzubilden. Sie waren ja in allem reich gemacht worden, in allem Wort und in aller Erkenntnis (1. Kor 1,5). Wenn aber die Liebe fehlt, bläht die Erkenntnis auf. Man ist stolz auf das, was man weiss und erkannt hat. Folglich erhebt man sich über die anderen Christen. Doch die wahre Erkenntnis hängt mit der rechten Art und Weise zusammen, wie man die Gedanken Gottes erkennt.

Daniel besass die richtige Art der Erkenntnis und wusste, wie er damit umzugehen hatte. «Daniel hob an und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit! Denn Weisheit und Macht, sie sind sein … Er gibt den Weisen Weisheit, und Verstand den Verständigen … Mir aber ist nicht durch Weisheit, die in mir mehr als in allen Lebenden wäre, dieses Geheimnis offenbart worden, sondern deshalb, damit man dem König die Deutung kundtut» (Dan 2,20.21.30).

Wenn wir etwas aus der Bibel erkennen und dafür danken, weil es uns vom Herrn geschenkt worden ist, wird unser Herz nicht überheblich. Wahre Erkenntnis macht demütig, denn wir merken, dass wir alles aus Gnade bekommen haben. Es geht nicht nur darum, dass wir etwas erkennen oder was wir erkennen, sondern vor allem darum, wie wir erkennen. Es kommt also auf unsere Herzenshaltung an.

Die Liebe zu Gott reguliert unser Verhalten

«Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.» Gerettete Menschen sind von Gott erkannt. «Als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind; jetzt aber, da ihr Gott erkannt habt, vielmehr aber von Gott erkannt worden seid …» (Gal 4,8.9).

Glaubende Menschen sind fähig zu lieben. «Jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott … Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat» (1. Joh 4,7.19).

Auch an anderen Bibelstellen werden die Glaubenden als solche bezeichnet, «die Gott lieben»:

  • «Hat Gott nicht die weltlich Armen auserwählt, reich zu sein im Glauben, und zu Erben des Reiches, das er denen verheissen hat, die ihn lieben?» (Jak 2,5).
  • «Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz aufgekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben» (1. Kor 2,9).
  • «Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind» (Röm 8,28).

Es kommt auf unsere Herzenshaltung in unserer Beziehung zu Gott an. Sie soll unser Verhalten zu den Mitgläubigen bestimmen.

  • «Dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe» (1. Joh 4,21).

Diese Herzenshaltung und die Erkenntnis, dass wir begnadigt worden sind, sollen uns prägen. Dann wird unser Verhalten gegenüber den Gläubigen durch die Liebe reguliert. Gott kennt uns durch und durch, das macht uns klein. Wie könnten wir in diesem Bewusstsein auf unserem Recht bestehen und es zum Schaden unseres Bruders durchsetzen? Von Gott erkannt, lieben wir Ihn und die Mitchristen.

Viele nichtige Götzen, aber ein wahrer Gott

«Was nun das Essen der Götzenopfer betrifft, so wissen wir, dass ein Götzenbild nichts ist in der Welt und dass keiner Gott ist als nur einer. Denn wenn es nämlich solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf der Erde (wie es ja viele Götter und viele Herren gibt), so ist doch für uns ein Gott» (V. 4-6).

In der Antike gab es eine Vielzahl von Göttern und Götzentempeln. Wenn man an diesen Stätten den Götzen Tiere opferte, wurde auch ein Teil des Fleisches in einer religiös-sozialen Gesellschaft als Nahrungsmittel verzehrt. Es gab Gläubige in Korinth, die ihre Freiheit darin wahrnahmen, sich dort unbefangen aufzuhalten.

In der Bibel wird oft zu einem Begriff – wie hier zum Götzenopfer – nicht alles an einer Stelle gesagt. Es wird nur der Aspekt betrachtet, der in diesem Abschnitt für die Belehrung oder als Hilfestellung nötig ist. In unserem Fall werden die Götzenopfer später im Brief nicht als generell unproblematisch beschrieben. Der Apostel zeigt dort, dass das, was die Nationen opfern, sie den Dämonen opfern. Dann fügt er hinzu: «Ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen» (1. Kor 10,20). Aus diesem Grund sollten die gläubigen Korinther nicht in die Götzentempel gehen und dort an den Opfermahlzeiten teilnehmen.

Aber in unserem Kapitel bezieht sich das Essen von Götzenopferfleisch auf die Rücksichtnahme gegenüber Gläubigen, die infolge des Gewissens kein solches Fleisch essen konnten.

Zuerst wird klar ausgedrückt, dass ein Götzenbild nichts ist. Es wird von Menschen gegossen und mit Gold überzogen. Oder es wird aus einem Stück Holz geschnitzt. Der Künstler muss Ketten ans Götzenbild schweissen (Jes 40,19) oder es aus Teilen zusammenlöten und das Bild mit Nägeln befestigen (Jes 41,7). Man braucht das Holz einer Fichte teilweise als Brennmaterial oder um Fleisch zu braten und aus dem Rest macht man einen Gott, der Augen hat, die nicht sehen, und Ohren, die nicht hören (Jes 44,11-20; Ps 115,4-8).

Es gibt nur einen wahren Gott. Die Götzen können und sind nichts. Das ist für uns klar. Aber vielleicht war es für einen Gläubigen im damaligen Korinth nicht verständlich, denn er sah hinter den Göttern Dämonen. Es gab viele Götter und Herren, sowohl bei den Griechen als auch bei den Römern und sonstigen Heidenvölkern. In dieser Scheinwelt bestanden überall Hierarchien von Göttern, Halbgöttern und Herren.

Die Dämonen in der realen Welt machen sich diese toten Götter der Scheinwelt zunutze. Sie versuchen, die Menschen durch den Götzendienst unter den Einfluss des Satans zu bringen.

Wir haben einen Gott und einen Herrn

«So ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn» (V. 6).

Wir sprechen Gott in unseren Gebeten oft als unseren Vater an. Ist denn Jesus Christus nicht auch Gott? Doch! Dies wird in Titus 2,13 klar ausgedrückt: «Wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres grossen Gottes und Heilandes Jesus Christus.» Der Herr Jesus ist als ewiger Sohn eine göttliche Person wie der Vater und der Heilige Geist. Er ist in seinem Wesen eins mit dem Vater (Joh 10,30).

Gott, der Vater, ist nie etwas anderes geworden. Er ist von Ewigkeit zu Ewigkeit absolut Gott. Der Sohn Gottes hingegen ist Mensch geworden, um im Blick auf die Verwaltung der Gnade Gottes Mittler zwischen Gott und Menschen zu werden. «Gott ist einer, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Jesus Christus» (1. Tim 2,5).

«Ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn.» Gott ist die Quelle von allem, und wir dürfen zu seiner Freude und zu seiner Ehre sein.

«Ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.» Jesus Christus hat als Sohn Gottes die erste Schöpfung erschaffen, alles ist durch Ihn geworden. Er ist auch der Erschaffer der neuen Schöpfung, zu der die Gläubigen der Gnadenzeit bereits gehören. Sie sind eine Erstlingsfrucht der neuen Schöpfung: «Nach seinem eigenen Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit gezeugt, damit wir eine gewisse Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien» (Jak 1,18).

Jesus Christus ist der Herr. «Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, dass Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt» (Apg 2,36). Er besitzt höchste Autorität. Das ist die wahre Erkenntnis, die demütig macht.

Was ist eigentlich das Gewissen?

«Aber nicht in allen ist die Erkenntnis, sondern einige essen, infolge des Gewissens, das sie bis jetzt vom Götzenbild haben, als von einem Götzenopfer, und ihr Gewissen, da es schwach ist, wird befleckt» (V. 7).

Das Gewissen von einigen Gläubigen wurde beschwert, weil sie mehr hinter den Götzen sahen und meinten, sie würden durch das Essen von Götzenopferfleisch damit in Verbindung kommen. Das Gewissen ist ein «Mitwisser» oder eine Instanz in uns, die uns eine Rückmeldung gibt. Es sagt uns, ob das, was wir tun, richtig oder falsch ist. Als Adam geschaffen wurde, hatte er noch kein Gewissen, noch kein erfahrungsmässiges Bewusstsein von Gut und Böse. (Er wusste zwar, dass Ungehorsam gegenüber dem göttlichen Gebot Strafe nach sich zog.)

Schon im Alten Testament wird beschrieben, wie das Gewissen im Menschen wirkt. «David schlug das Herz, nachdem er das Volk gezählt hatte; und David sprach zu dem HERRN: Ich habe sehr gesündigt in dem, was ich getan habe» (2. Sam 24,10).

Von den Nationen heisst es: «Wobei ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen» (Röm 2,15).

Das Gewissen beurteilt uns. Es ist jedoch kein absoluter Massstab, sondern abhängig von Kultur, Erziehung oder religiöser Prägung. So hatte Paulus ein gutes Gewissen, als er vor seiner Bekehrung die Gläubigen verfolgte (Apg 23,1; 26,9.10). Er meinte das Richtige zu tun, obwohl es falsch war. Das Gewissen klagte ihn nicht an, weil es vom Pharisäertum geprägt war. Eine andere Gefahr besteht darin, dass unser Gewissen durch ungerichtete Sünden und den Einfluss der Welt abgestumpft wird.

Obwohl das Gewissen kein absoluter Massstab ist, dürfen wir diese wichtige Instanz nicht übergehen: «Wer aber zweifelt, wenn er isst, ist verurteilt, weil er es nicht aus Glauben tut. Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde» (Röm 14,23).

Der schwache Christ konnte nicht aus Glauben Götzenopferfleisch essen. Er hatte die Erkenntnis über die Wertlosigkeit eines Götzenbildes noch nicht. Wenn er so gegen sein Gewissen handelt, wird er belastet und das Gewissen befleckt. Daraus entsteht eine Distanz zum Herrn, die immer grösser wird. Es kann zu einer fortschreitenden Abweichung werden, die zur Katastrophe führt. «Durch deine Erkenntnis kommt der Schwache um, der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist» (V. 11).

Darum wollen wir dem schwachen Gläubigen keinen Anstoss, keinen Anlass zum Sündigen geben. «Gebt aber acht, dass nicht etwa dieses euer Recht den Schwachen zum Anstoss wird» (V. 9).

Was habe ich davon, wenn ich verzichte?

«Speise aber macht uns vor Gott nicht angenehm; weder haben wir, wenn wir nicht essen, einen Nachteil, noch haben wir, wenn wir essen, einen Vorteil» (V. 8).

Nun könnte jemand zum Schluss kommen: Wenn ich Rücksicht auf schwache Gläubige nehme, um ihnen keinen Anlass zur Sünde zu geben, kann ich nichts mehr tun, wozu ich die Freiheit habe. Werde ich so nicht zum Heuchler? Das klingt nach einer Ausrede. Bedenken wir: «Speise macht uns vor Gott nicht angenehm.» Wenn ich auf meiner Freiheit bestehe und mein Recht durchsetze, komme ich nicht näher zu Gott. Es bringt mir keinen geistlichen Vorteil. Wenn ich aus Rücksicht verzichte, bringt es mir auch keinen geistlichen Nachteil. Ich verpasse keine Glaubenserfahrung.

Wir können natürlich dafür beten, dass unser Bruder in der Erkenntnis wächst. Doch wir dürfen keinen Wachstumssprung erzwingen. Man kann eine junge, zarte Pflanze nicht in die Höhe ziehen, damit sie schneller wächst. Man würde sie nur ausreissen, so dass sie stirbt.

Zum Schlechten oder zum Guten bestärken?

«Gebt aber acht, dass nicht etwa dieses euer Recht den Schwachen zum Anstoss wird. Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, in einem Götzentempel zu Tisch liegen sieht, wird nicht sein Gewissen, da er schwach ist, bestärkt werden, die Götzenopfer zu essen?» (V. 9.10).

Wenn ich meinem Bruder, der ein schwaches Gewissen hat, Anstoss gebe, führt das zu seinem geistlichen Niedergang. Er wird bestärkt, gegen sein Gewissen zu handeln. Ich lenke ihn in eine falsche Richtung. Richtiges Fördern und Erbauen hingegen geschieht durch die Liebe: «Die Liebe aber erbaut» (V. 1). Das ist eine Bestärkung zum Guten.

Wir können durch unser Verhalten das Gewissen anderer verletzen (V. 12). Dadurch werden sie in ihrem geistlichen Wachstum ernsthaft gehemmt und kommen auf einen falschen Weg. Wollen wir das?

Im rücksichtsvollen Umgang miteinander setzen wir aufrichtige, geistliche Empfindungen voraus. Es geht nicht darum, auf fleischliche Launen von Geschwistern Rücksicht zu nehmen, sondern auf geistlich Schwache im Sinn der Bibel.

Zu den Schwachen gehören auch unsere Kinder, von denen der Herr Jesus sagt: «Wer aber irgend einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anstoss gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde» (Mt 18,6). Wir Erwachsene sind für das geistliche Wohl der Kinder verantwortlich. Sie merken schnell, wenn wir etwas predigen, was wir selbst nicht tun. Das ist zu ihrem Schaden.

Ein klarer Grund, um auf sein Recht zu verzichten

«Durch deine Erkenntnis kommt der Schwache um, der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist» (V. 11).

Wenn wir rücksichtslos nach unserer Erkenntnis leben, können wir durch unser Verhalten einen Gläubigen auf einen schlimmen Weg bringen, der grundsätzlich im ewigen Verderben endet. Damit wird unsere Verantwortung angesprochen. Unser Versagen hat sehr ernste Folgen: «Der Schwache kommt um.» Zwar wissen wir, dass kein Gläubiger verloren geht. Der Herr Jesus versichert: «Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist grösser als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben» (Johannes 10,28.29). Das ist die göttliche Gnade. Er lässt keinen Gläubigen einfach laufen und ins Verderben gehen. Aber wir sind dafür verantwortlich, niemand durch unser Verhalten auf eine schiefe Bahn zu führen.

Die Tatsache, dass Christus auch für den schwachen Bruder gestorben ist, berührt unser Herz. Der Herr Jesus verzichtete auf alle seine Rechte und war bereit, für unseren Bruder zu sterben, während wir wegen einer Kleinigkeit nicht auf unser Recht verzichten wollen! Hier besteht keine Forderung, für unseren Bruder zu sterben, wie es Christus getan hat, sondern nur einen Verzicht zu leisten.

Wie viel Liebe habe ich für meinen Bruder?

Freiwillig verzichten

«Wenn ihr aber so gegen die Brüder sündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, so sündigt ihr gegen Christus» (V. 12).

Wir sündigen gegen den Bruder, wenn durch unser Verhalten sein Gewissen verletzt wird, ja, wir sündigen sogar gegen Christus. Wie ernst ist das! Wenn ich also aufgrund meiner Freiheit und gemäss meinem «guten» Recht gehandelt und mich über das schwache Gewissen meines Bruders hinweggesetzt habe, ist es Sünde. Haben wir das schon mal bedacht?

«Darum, wenn eine Speise meinem Bruder Anstoss gibt, so will ich für immer kein Fleisch essen, um meinem Bruder keinen Anstoss zu geben» (V. 13).

Der Apostel Paulus, der bestimmt die grösste Erkenntnis hatte, war freiwillig bereit, für immer auf sein Recht zu verzichten. Er erduldete alles um der Auserwählten willen, damit auch sie die Errettung erlangen (2. Tim 2,10).

Das ist wahre Freiheit – frei zu sein von sich und von seinen eigenen Ansprüchen. Aus Liebe auf sein Recht zu verzichten, das ist christliche Freiheit. Möge der Herr uns dabei helfen.