Biblische Absonderung
Absonderung – für manche Christen ist dies ein Reizwort, während andere darin ein göttliches Prinzip erkennen. Und in der Tat, das Prinzip der Absonderung zieht sich durch die ganze Bibel.
Christliches Gleichgewicht
Das Pharisäertum ist für die Christen ebenso sehr zu fürchten wie ehemals für die Juden. Die uns mitgeteilte Wahrheit geht weit über das hinaus, was die Juden empfangen hatten.
Der feste Grund Gottes und sein Siegel
2. Timotheus 2,19
Der Heilige Geist sah voraus und kündigte schon in den Tagen der Apostel an, dass eine verheerende Abweichung kommen werde von der anfänglichen Absonderung zu Gott hin in Glauben, Liebe und Reinheit.
Der Überwinder
Offenbarung 3,12
In den Zeiten des Verfalls schaut der Herr nach Überwindern aus. Ein Überwinder hat Schwierigkeiten zu begegnen, und Schwierigkeiten erfordern zur Überwindung eine tätige Energie des Glaubens.
Der Weg der Absonderung
Wir finden im Neuen Testament drei Stellen, die zur Absonderung auffordern. Den Weg der Absonderung zu gehen, heisst nun, alle drei Hinweise zu beachten und praktisch danach zu handeln.
Die Mauer der Absonderung
Nehemia 3
Absonderung vom Bösen und von der Welt in allen ihren Formen – das riecht für die Menschen nach Besserseinwollen und Engherzigkeit, nach Freudlosigkeit, nach Armut des Geistes und der Seele.
Die Risse ausbessern
Alle Dinge des Alten Testaments, die für die Israeliten buchstäblich waren, haben für uns eine geistliche Bedeutung. Das gilt auch für den Tempel und die Stadtmauer von Jerusalem.
Geh hin … verkünde
Markus 5,19
Geh hin in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, wie viel der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat», so lautet der Befehl des Herrn an den geheilten Besessenen von Gadara.
Gemeinschaft mit dem Altar
1. Korinther 10,14-22
Vielen gläubigen Christen scheint es der Ausdruck der christlichen Freiheit zu sein, wenn sie hierhin und dorthin laufen. Die Korinther dachten einst genau so. Diese Denkweise führte sie zu einem freimütigen Umgang mit den Heiden und ihren Götzenopfern.
Halte fest, was du hast! (9)
Epheser 4,15
Sobald ein gläubiger Christ durch die Wahrheit geleitet den Platz der Absonderung versteht und einnimmt, fragt er sich: Wie soll mein Verhältnis zu den Kindern Gottes sein, von denen ich mich durch Absonderung äusserlich getrennt habe?
Können wir durch unsere Verbindungen verunreinigt werden?
Als Achan bei der Einnahme Jerichos etwas von dem Verbannten für sich nahm, sagte Gott in Josua 7: «Israel hat gesündigt» (V. 11). Er sagte nicht: «Es gibt Sünde in Israel.» Gott erklärte: «Israel hat gesündigt.» Er machte das Volk verantwortlich.
Verbindungen, die verunreinigen
1. Korinther 5,11-13, 1. Korinther 10,14-22, 2. Korinther 6,14-16, Galater 5,9, 2. Timotheus 2,19-21, 2. Johannes 1,7-11, Offenbarung 18,4-5
Kann ein Gläubiger sich durch verkehrte Verbindungen, die er hat, verunreinigen? Ja, die Lehre der Bibel zu dieser Frage ist eindeutig. Es kommt nicht nur darauf an, dass der Gläubige sich persönlich reinhält, sondern dass er ebenso auf seine Verbindungen achtet, die er eingeht.
Versammlung heute
2. Timotheus 2,19-22
Sollen und können die Gläubigen auch heute noch, so wie damals, nach dem Willen des Herrn und den Belehrungen der Heiligen Schrift die Versammlung praktisch darstellen?
Wer sind wir?
Diese Frage wird oft gestellt von solchen, die den Pfad der Absonderung der Kinder Gottes, die im Gehorsam zum heiligen Wort des Herrn wandeln möchten, zu schmal finden.
Wichtige Grundsätze
Jeremia 15,1.16-20
Dass wir nicht mehr in der alten Epoche des Gesetzes leben, ist uns allen klar. Das ändert aber nichts daran, dass alles, was zuvor geschrieben ist, zu unserer Belehrung geschrieben wurde (Röm 15,4). Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, lesen wir in 2. Timotheus 3,16.