Die Erweckung unter König Hiskia (Jehiskia) (2)

2. Chronika 29

Die Reinigung des Hauses des HERRN

Nach der Rede des Königs begannen die Leviten zu handeln. Es gibt in den Belangen des Herrn eine Zeit des Redens und eine Zeit des Handelns. Es wäre fatal, immer nur zu reden und nie zu handeln. Es wäre jedoch ebenso verkehrt, mit dem Handeln zu beginnen, bevor einem klar ist, was man zu tun hat.

Die drei Familien der Leviten

Verse 12-14. Es gab bei den Leviten drei Familien:

  • die Kehatiter,
  • die Merariter und
  • die Gersoniter.

Diese drei Gruppen hatten unterschiedliche Aufgaben, wie wir dies aus dem 4. Buch Mose lernen. Aber alle drei waren bei der Heiligung und Reinigung des Hauses Gottes beteiligt.

Die Kehatiter hatten während der Wüstenreise Israels die Geräte des Heiligtums getragen. Sie waren für den Inhalt des Hauses Gottes verantwortlich. Diese Verantwortung kommt auch bei der Reinigung zum Tragen, wenn es um Wiederherstellung geht. Was ist der Inhalt des Hauses Gottes? Wovon sprechen die Geräte der Stiftshütte? Angefangen bei der Bundeslade bis zum Brandopferaltar reden alle diese Geräte auf verschiedene Weise vom Herrn Jesus. Beim Haus Gottes geht es in erster Linie um seine Person. Er ist der Inhalt des Hauses des HERRN.

Die Merariter transportierten von der Stiftshütte die Bretter, die Säulen und ihre Füsse. Diese Teile sprechen von den Grundsätzen des Hauses Gottes. Wenn wir im Blick auf das Zusammenkommen etwas zu reinigen haben, ist es wichtig, dass wir die Grundsätze der Versammlung kennen.

Die Gersoniter waren für den Transport der Decken, Teppiche, Vorhänge und Umhänge verantwortlich. Die Stoffteile reden bildlich von den sittlichen Eigenschaften der versammelten Geschwister. Sie zeigen sich sowohl nach innen wie nach aussen.

Wenn es in der örtlichen Versammlung etwas zu klären gibt, sind diese drei Punkte wichtig:

  • In allererster Linie geht es um die Person des Herrn;
  • zweitens haben wir nach den Grundsätzen des Hauses Gottes, wie sie uns in der Bibel mitgeteilt sind, zu handeln; und
  • drittens muss es in einer Weise geschehen, die dem Herrn wohlgefällig ist.

Wir versammeln uns nicht um Grundsätze. Unser Zentrum ist der Herr, aber die Grundsätze des Wortes Gottes in Bezug auf das Zusammenkommen sind mit Ihm verbunden. In den Decken, Teppichen und Vorhängen sehen wir die sittlichen Herrlichkeiten unseres Herrn dargestellt. Gott möchte, dass wir in der Haltung und Gesinnung unseres Herrn handeln, der sanftmütig und von Herzen demütig war.

Die Dienste der Leviten in neutestamentlicher Sicht

Der Dienst des Apostels Johannes entspricht dem der Kehatiter. Johannes stellt uns in besonderer Weise die Grösse und Herrlichkeit unseres Herrn Jesus vor. Der Dienst des Apostels Paulus ist mit dem der Merariter vergleichbar. Er teilt uns die Grundsätze des Hauses Gottes mit. Den Dienst der Gersoniter finden wir beim Apostel Petrus. Er fordert uns auf, in die Fussstapfen von Christus zu treten, um so zu leben, wie der Herr Jesus sich in Vollkommenheit hier verhalten hat. Alle diese drei Dienste müssen im Auge behalten werden, wenn es um Klärung und Reinigung geht.

Johannes stellt uns die wunderbare Person des Herrn Jesus vor, zeigt aber auch, dass wir eine Familie sind. Er sieht zwar einerseits das persönliche Teil des Christen: Wie man ein Kind Gottes wird, als solches lebt und was für eine Zukunft vor ihm liegt. Doch er denkt auch kollektiv, wenn er die Worte des Herrn niederschreibt: «Es wird eine Herde, ein Hirte sein» (Joh 10,16). In seinem ersten Brief sieht er die Gläubigen kollektiv als die Familie Gottes. Da gibt es Unterschiede: Väter, Jünglinge, Kinder. – In der Offenbarung zeigt er uns die Versammlung als Stadt, was von Verwaltung spricht – ein wichtiger Aspekt, wenn es etwas zu klären oder zu reinigen gibt. Wir sehen sie aber auch als Braut des Lammes. Da steht die Liebe im Vordergrund. In der Versammlung geht es um Liebe zu Gott, zum Herrn Jesus und zu den Geschwistern. So sieht der Dienst des Johannes aus und entspricht dem Vorbild der Kehatiter.

Paulus schreibt von der Versammlung als dem Haus Gottes, dem Heiligkeit geziemt. Er spricht aber auch vom Leib des Christus. Bei diesem Bild der Versammlung geht es um die Einheit des Geistes. Alle diese Aspekte sind bedeutungsvoll, wenn im Haus Gottes etwas gereinigt werden muss.

Aber alles soll mit einem Verhalten geschehen, das unser Herr Jesus vollkommen ausgelebt hat und das wir bei Petrus finden. Er zeigt uns, dass unser Leben hier mit Leiden verbunden ist. Das spüren wir, wenn wir uns in gottgemässer Weise mit der Reinigung des Hauses Gottes beschäftigen. Wie hat unser Herr an seiner Seele und in seinem Herzen gelitten, als Er über diese Erde schritt und bei den Menschen die Konsequenz des Sündenfalls sah! Bewegt es auch uns, wenn wir etwas zu reinigen haben? Leiden unsere Herzen dabei, sind wir betrübt und sehen wir unsere Schuld bei der Sache?

Miteinander handeln

Vers 15. Die Leviten haben ihre Brüder versammelt. Wenn es um Reinigung geht, sollte diese, wenn irgend möglich, miteinander getan werden. Zudem sollte man nicht beginnen, bevor «die Brüder» versammelt sind.

Im Haus Gottes gibt es eigentlich keine Arbeiter, sondern Mitarbeiter. Wenn in den Briefen des Neuen Testaments das Wort «Arbeiter» vorkommt, hat es meistens einen negativen Sinn (z.B. 2. Kor 11,13; Phil 3,2; Ausnahme: 2. Tim 2,15). Bei der positiven Erwähnung der Arbeit im Haus Gottes ist immer von Mitarbeitern die Rede. Das sollten wir nicht vergessen, wenn wir irgend etwas zu klären, zu korrigieren, zu reinigen haben.

«Sie kamen nach dem Gebot des Königs, den Worten des HERRN gemäss.» Wie bereits gesagt, ist der König ein Bild jener Brüder, die in einer Versammlung in besonderer Weise die Verantwortung tragen oder einen Ältestendienst ausüben. Es sind sittliche Autoritäten, die uns vorstehen und die wir anerkennen müssen (1. Tim 5,17).

«Den Worten des HERRN gemäss» gilt für solche Brüder. Der Dienst derer, die in einer Versammlung vorstehen, muss in Übereinstimmung mit dem geschriebenen Wort Gottes geschehen. Die Bibel muss sie in ihren Entscheidungen und Beurteilungen leiten und die letzte Instanz für sie sein. Der Herr Jesus nannte die Pharisäer blinde Leiter von Blinden. In der Versammlung aber sind Brüder mit einer Führungsaufgabe nicht sehende Leiter von Blinden, sondern sehende Leiter von Sehenden. Wir alle können und sollen das Wort untersuchen, um zu erkennen, ob dem Wort Gottes gemäss entschieden und beurteilt wird.

Persönliche Heiligung, Reinigung des Hauses Gottes

Vers 16. «Sie heiligten sich» und kamen dann, «um das Haus des HERRN zu reinigen». Zuerst die persönliche Heiligung, dann die Reinigung des Hauses Gottes (vgl. V. 5).

Wenn es um Reinigung geht, müssen wir immer bei uns selbst beginnen. Bevor wir irgendetwas unternehmen, müssen wir uns ins Licht Gottes stellen, um zu erkennen, ob vielleicht in unserem persönlichen Leben etwas vor dem Herrn nicht in Ordnung ist. Erst dann sind wir fähig, unserer Verantwortung in der Versammlung nachzukommen. Ein Beispiel dazu finden wir in 1. Timotheus 4, wo Paulus seinem jüngeren Mitarbeiter schreibt: «Habe acht auf dich selbst», und: «Niemand verachte deine Jugend, sondern sei ein Vorbild der Gläubigen in Wort, in Wandel, in Liebe, in Glauben, in Keuschheit. Bis ich komme, halte an mit dem Vorlesen, mit dem Ermahnen, mit dem Lehren.» Er sollte sich so benehmen, dass ihn niemand wegen seiner Jugend verachtete. Er sollte auf sich selbst achthaben, um dann fähig zu sein, andere zu belehren. Die Priester und die Leviten arbeiteten Hand in Hand. Die Priester brachten allen Schmutz aus dem Inneren des Hauses heraus, und die Leviten nahmen alle herausgeführte Unreinheit auf und brachten sie zum Bach Kidron hinaus. Die Priester stehen für die Gemeinschaft da und die Leviten für die Erkenntnis. Beides ist wichtig: die Erkenntnis des Willens Gottes und die Gemeinschaft mit dem Herrn, indem man unter Gebet seinen Willen in einem konkreten Fall sucht. Erkenntnis und Gemeinschaft geht auch bei der Reinigung Hand in Hand: Wir handeln nach der Erkenntnis, nach dem Licht aus Gottes Wort, das uns aus Gnaden geschenkt ist, aber gleichzeitig in enger Gemeinschaft im Gebet mit dem Herrn. – Im Lauf der Zeit musste sehr viel Unreinheit zu diesem Bach hinausgeführt werden (z.B. 1. Kön 15,13; 2. Kön 23,4). – Auf seinem Weg zum Kreuz musste unser Herr über diesen Bach nach Gethsemane gehen (Joh 18,1). Von dort ging Er nach Golgatha. Er musste leiden und sterben, damit wir gereinigt werden konnten und damit sein Haus gereinigt werden kann.

Vers 17. Die persönliche Reinigung dauerte gleich lang wie die Reinigung des Hauses des HERRN (jeweils 8 Tage). Unterstreicht das nicht die Wichtigkeit der persönlichen Reinigung? Wir haben sie immer wieder nötig und müssen uns deshalb immer wieder ins Licht Gottes stellen, um dann den Schmutz aus unserem Leben wegzutun (siehe dazu 1. Joh 3,3).

Verse 18.19. In der Mitteilung über die Beendigung der Reinigung des Hauses des HERRN an den König werden zwei Geräte besonders erwähnt: der Brandopferaltar und der Tisch der Schichtbrote. Bei der Reinigung des Hauses Gottes geht es um die Anbetung und die Einheit des Volkes Gottes.

Der Angriff des Feindes zielt immer dahin, Gott die Anbetung wegzunehmen. Zuerst will er verhindern, dass Menschen sich bekehren. Dann will er nicht, dass die Gläubigen in Frieden miteinander vorangehen. Doch sein Hauptziel ist es, die Anbetung Gottes zu unterbinden. Daher der Angriff auf den Altar.

Die Reinigung des Tisches weist auf die Absonderung und Trennung von allem Bösen hin. Sie ist die Grundlage für die Einheit des Geistes (2. Tim 2,21.22).

In Vers 19 wird an die Treulosigkeit von König Ahas erinnert. Wir finden sie im Detail in 2. Könige 16,10-18. Er rückte den Brandopferaltar zur Seite und stellte an dessen Stelle die Kopie eines Götzenaltars aus Damaskus auf, auf dem er dann opferte. Er meinte, mit dem Altar Gottes machen zu können, was ihm gefiel. Menschen, die das Zusammenkommen zum Brotbrechen und zur Anbetung verändern wollen, handeln wie Ahas. Doch wir sind gehalten, uns nach dem Wort zu richten. Menschliche Ideen haben hier keinen Platz. Er nahm das Waschbecken von den Rindern herunter und stellte es auf Steine. Übertragen heisst das: Man verwirft den Gedanken, dass das Opfer des Herrn Jesus zu unserer Reinigung nötig war. Er veränderte zudem den Eingang des Königs am Haus des HERRN. Das bedeutet, dass man die Zulassungspraxis zum Tisch des Herrn den Wünschen der Menschen anpasst und die gottgemässe Absonderung aufgibt. Der Feind greift stets die Grundsätze über den Tisch des Herrn an.

Die Grundlage der Reinigung: das Opfer von Golgatha

Verse 20.21. Nun wird uns gezeigt, dass die Grundlage jeder Reinigung das Werk unseres Herrn am Kreuz ist. – Hiskia machte sich früh auf, weil die Sache ihm wichtig war. Wenn wir den Herrn in irgendeiner Weise verunehrt haben und sein Haus verunreinigt worden ist, dann muss es auch uns wichtig werden, dass dies dem Herrn Jesus viel Not bereitet hat, als Er dafür am Kreuz leiden und sterben musste.

Von den Opfertieren, die sie darbrachten, waren 21 zum Brandopfer und 7 zum Sündopfer. So gewichtet Gott das Werk von Golgatha. Das Brandopfer spricht von der Ihm zugewandten Seite des Opfers, während das Sündopfer für uns ist. Wir denken häufig an das, was uns betrifft. Wir sollten jedoch bedenken, dass der Gott zugewandte Teil des Erlösungswerks viel grösser ist.

Die viermal 7 Opfer reden von der Vollkommenheit und der Vollgültigkeit des Opfers unseres Herrn. Es genügt, damit wir und das Haus Gottes immer wieder gereinigt werden können. Ist das nicht Mut machend?

Vers 22. Die Brand- und Sündopfer mussten für das Königtum, für das Heiligtum und für Juda dargebracht werden. Aus dem, was wir bis jetzt gesehen haben, bedeutet dies, dass aufgrund des Werkes des Herrn Jesus auf Golgatha alles wieder geordnet werden kann, sei es die Verfehlung eines Ältesten (Königtum), das Versagen oder Vernachlässigen des Priestertums (Heiligtum) oder irgendeine Sünde im Volk. Doch der Herr Jesus musste dafür sterben.

Er wurde das Brandopfer, um die Sühnung für die Sünde zu bewirken. Die Sünde ist in die Welt gekommen und zu allen Menschen durchgedrungen. Dadurch wurde der Name Gottes verunehrt. Deshalb forderte Er Sühnung. Diese hat immer mit Gott und mit der Sünde zu tun. Diese Sühnung ist tatsächlich durch das Brandopfer geschehen (3. Mo 1,4). Der Herr Jesus hat am Kreuz Gott in Bezug auf die Sünde unendlich und vollkommen verherrlicht. Das macht uns Johannes in seinem Evangelium klar, indem er uns die Seite des Brandopfers zeigt. «Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!» Das ist die Sühnung des Brandopfers.

Dann aber musste auch das Sündopfer gebracht werden. Vers 24 zeigt uns seine zwei Seiten: zur Entsündigung und zur Sühnung. Wir mussten entsündigt werden und unsere Sünden mussten gesühnt werden. Jeder böse Gedanke, jedes schlimme Wort, jede verkehrte Tat, jeder falsche Weg verunehrt den Namen unseres Gottes. Für diese Sünden fordert Er Sühnung. Sie ist geschehen durch das Opfer Christi, und zwar als Sündopfer für die Sünden. – Am Versöhnungstag (3. Mo 16) finden wir die beiden Seiten ebenfalls: in den zwei Böcken zum Sündopfer. Der erste wurde als Sündopfer geopfert und sein Blut ins Allerheiligste vor Gott gebracht. Auf den anderen Bock wurden alle Ungerechtigkeiten bekannt. Dann wurde er in die Wüste weggeschickt. – Die Sühnung unserer Sünden finden wir auch im 1. Johannes-Brief (1. Joh 4,10).

Die ganze Verunehrung Gottes durch den Sündenfall und durch unsere Sünden ist also weggenommen. Auf dieser Grundlage können wir deshalb entsündigt werden. Das ist unsere Seite, wie wir sie z.B. in Offenbarung 1,5 finden: «Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut …»

Diese Opfer werden uns hier vorgestellt, damit uns bewusst wird, dass der Heiland für jede Sünde, die in der örtlichen Versammlung oder in unserem Leben vorkommt, als Opfer unsäglich leiden musste. Möchten wir noch vorsichtiger leben, um nicht zu sündigen!

Noch ein Wort zu den verschiedenen Opfertieren. Der Stier zum Brandopfer spricht davon, dass der Herr Jesus das Werk am Kreuz in der Kraft seines Willens vollbracht hat, indem Er sich durch den ewigen Geist Gott ohne Flecken geopfert hat. Er wollte nur Gott gefallen und Ihm gehorchen. Stiere lassen sich auf ihrem Weg durch nichts aufhalten. Sie überwinden alle Hindernisse, um ihr Ziel zu erreichen. So liess sich der Herr Jesus durch nichts und niemand hindern, nach Golgatha zu gehen.

Der Widder weist auf die Tatsache hin, dass der Herr Jesus am Kreuz der Macht Satans begegnete und ihn, den Urheber des Sündenfalls, besiegte. Das ist der Triumph unseres Heilands. Wie einst David den Goliath mit seinem eigenen Schwert besiegte, so machte der Herr den Teufel mit seiner Waffe, dem Tod, zunichte (Heb 2,14). Der Herr ist dem Feind als Mensch, aber in göttlicher Macht begegnet. Dieses Werk musste Er ganz allein vollbringen (Joh 13,36). Lasst uns in Ehrfurcht, mit 2000 Ellen Abstand (Jos 3,4), vor Dem stehen, der den Feind am Kreuz auf Golgatha besiegte.

Das Schaf spricht vom Erdulden der Leiden vonseiten der Menschen (Jes 53,7). In seiner Hingabe als Brandopfer hat unser Herr auch Leiden vonseiten der Menschen erdulden müssen. Da waren «Stiere von Basan», d.h. die Führer des Volkes, die Ihn umringt haben. Aber auch «Hunde», grausame römische Legionäre, haben Ihm gefühllos furchtbare Leiden zugefügt (Ps 22,13.17). Und durch all dieses ging Er «stumm wie ein Lamm» hindurch. Ja, als wir Menschen über den Herrn der Herrlichkeit zu Gericht sassen, da sagte Er gar nichts mehr. Welch ein Gedanke!

Verse 23.24. Die meisten Sündopfer im Alten Testament waren Ziegenböcke. Hier legten sie ihnen die Hände auf (V. 23) und brachten damit zum Ausdruck, dass ihre Sünden, ihre Verunreinigung und die Verunreinigung des Hauses Gottes gleichsam auf diese 7 Tiere überging. Dann wurden sie geschlachtet.

Wenn wir uns verunreinigt haben, wenn in der örtlichen Versammlung Ungerechtes geschehen ist und wir etwas hinaustun, etwas ordnen müssen, dann hat dies alles unserem Herrn Jesus einst grosse, unsägliche Leiden zugefügt. Alle diese Opfer, die sie bringen mussten, weisen auf Den hin, der dies alles am Kreuz auf Golgatha mit seinem Opfer vollbracht hat.