Bin ich meines Bruders Hüter?
Kehren wir uns nicht jedes Mal mit Abscheu von dem ersten Brudermörder ab, wenn wir diese rohen Worte lesen, die er in schamloser Weise Gott ins Angesicht zu schleudern wagte? Welch eine Bosheit und welch ein Hass offenbaren sich in diesen Worten, welche Gleichgültigkeit und Verhärtung!
Christus für unsere Nachbarn
Markus 16,15
Es ist nicht jedermann möglich, in entfernte Gegenden der Erde hinauszugehen, um das Evangelium zu predigen, entsprechend dem Gebot des Herrn.
Gastfreundschaft
Das neue Leben im Gläubigen sucht nicht seinen eigenen Vorteil, sondern das Wohl der anderen. Von Timotheus schrieb der Apostel Paulus den Philippern: «Ich habe niemand gleichgesinnt, der von Herzen für das Eure besorgt sein wird» (Phil 2,20). Diese Gesinnung zeigt sich auch in der Gastfreundschaft.
Gottes Sorge um den Fremdling
«Du aber, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott, langsam zum Zorn und gross an Güte und Wahrheit» (Ps 86,15). Gottes Barmherzigkeit, Güte und Gnade finden wir immer wieder in den Anweisungen an das Volk Israel.
Gottesfürchtige alte Männer wertschätzen
Sprüche 16,31
Beim Lesen der Bibel begegnen wir einer Anzahl alter Männer, deren Leben in ganz unterschiedlicher Treue zu Ende ging.
Jäger oder Hirte?
Was ist zu tun, wenn ein Gläubiger aus Mangel an Wachsamkeit von einem Fehltritt übereilt worden und in Sünde gefallen ist? Soll man ihn deswegen verurteilen, ihn links liegen lassen, den Kontakt zu ihm abbrechen?
Mit Milde zurechtweisen
Im Gespräch des Herrn Jesus mit Petrus am See von Tiberias hören wir kein Wort über die frühere Treulosigkeit des irregegangenen Jüngers. Seine gemeine Feigheit bleibt unerwähnt, sein niederträchtiges Verleugnen, seine Schwüre und Flüche, seine verräterische Fahnenflucht, alles bleibt unerwähnt!
Mitarbeiter im Werk Gottes
Welch ein Vorrecht, Mitarbeiter Gottes sein zu dürfen! Es ist gut, nicht aus den Augen zu verlieren, dass Er in dieser bösen Welt ein grosses Werk der Gnade ausführt.
Stösst du dich an anderen?
Kein Mensch gleicht dem anderen, und doch möchten die meisten ihre Mitmenschen so umwandeln, dass sie ihren Wünschen entsprechen. Da dies aber nicht geht, gibt es viel Anstoss, Ärger und Verdruss. Was sollen wir nun tun? Die Menschen zunächst so nehmen, wie sie sind. Dies gilt auch für das Verhalten zu den Kindern Gottes.