40 Jahre in der Wüste
Jeder, der die Geschichte des Volkes Israel ein wenig kennt, weiss, dass es 40 Jahre in der Wüste umherziehen musste, bevor es das verheissene Land betreten konnte. Wenn wir uns die Mühe nehmen, die vielen Stellen in der Bibel aufzusuchen, in denen der Geist Gottes die 40 Jahre in der Wüste erwähnt, entdecken wir manches, das auch zu unserer Belehrung dient.
Abhängigkeit
Es gibt nichts Traurigeres als einen geruhsamen, bequemen Christen, der Tag für Tag abseits der Abhängigkeit von Gott dahinlebt.
Abhängigkeit von Gott
Der Herr stärke dein Herz und lehre dich, Tag für Tag in seiner Abhängigkeit, ohne irgendwelche andere Hilfe oder Stütze zu leben. Gewöhne dich an diese Haltung.
Abhängigkeit von Gott
Der Herr stärke dein Herz und lehre dich Tag für Tag, wie du in seiner Abhängigkeit wandeln sollst, ohne jede andere Hilfe oder Stütze.
Ablegen! Abweisen!
Der Gläubige ist berufen, in seinem Wandel fortwährend eine Wahl zu treffen. Einerseits muss er das Vorzüglichere prüfen (Phil 1,10) – ob es nun gilt, einen Dienst zu tun oder eine Gnade zu ergreifen – und anderseits hat er alles entschlossen abzulegen, was nicht mit dem Willen Gottes in Übereinstimmung ist.
Achte nicht gering des Herrn Züchtigung
Hebräer 12,5-11
Der Gedanke an Zucht ist auf den ersten Blick kein angenehmer Gedanke. Kein Kind hat es gern, wenn der Vater es züchtigen muss. Dennoch ist es erforderlich, damit das Kind nicht in die Irre geht, sondern den guten Weg findet. Im Leben eines Kindes Gottes ist das nicht anders.
Am Anfang eines neuen Jahres
Josua 1,5-7
Geht es uns nicht ähnlich wie dem Volk Israel, als es an der Grenze zum verheissenen Land stand? Die Menschen damals wussten nicht, was sie erwartete. Auch wir wissen nicht, was das neue Jahr uns bringen wird. Doch wie die Israeliten haben wir das absolut zuverlässige Wort unseres Gottes. Er möchte uns Mut machen.
Angst
Angst ist eine schlimme Waffe in der Hand Satans. Er beängstigt nicht nur die Menschen, die keine Hoffnung haben, die noch ohne Gott und ohne einen Heiland zu haben in dieser Welt leben. Er versucht auch die Gläubigen zu ängstigen.
Auf das Gericht folgt der Segen
Wer sich in der Prophetie der Bibel etwas auskennt, weiss, dass die zukünftigen Gerichte, die nach der Entrückung der Gläubigen über die Erde hereinbrechen werden, den Auftakt zum Segen des Tausendjährigen Reiches bilden. Bevor Gott die Menschen, die dann leben werden, segnen kann, muss Er die Erde zuerst von allem Bösen reinigen.
Auf dem Heimweg
Wieder ist ein Jahr vergangen und ein neues hat angefangen. Vor uns liegt ein unbekannter Weg. Aber wir brauchen nicht zu wissen, wie der nächste Schritt aussieht. Wir haben auch keinen Einblick in die Zukunft nötig. Was wir hingegen wohl nötig haben und was unsere Herzen zu beruhigen vermag, ist das Wissen, dass es heimwärts geht. Wir sind nach Hause unterwegs.
Auf den Schultern des Hirten
Lukas 15,5
Nichts konnte den göttlichen Hirten auf seiner Suche nach dem Schaf aufhalten. Von den erhabenen Höhen her bis hinab in die schwindelerregenden Tiefen strebte der Erretter-Hirte im schweren Werk der Erlösung voran, bis wir seinen herzbewegenden Ausruf hören: «Ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!»
Aufrecht stehen
«Die Tür dreht sich in ihrer Angel: so der Faule auf seinem Bett» (Spr 26,14). Der Faule meidet den Kampf. Er hat Angst, ein Zeugnis für den Herrn abzulegen. Er macht keinerlei geistliche Fortschritte. Wer in geistlicher Hinsicht träge daliegt, nimmt nicht die Haltung eines treuen Gläubigen ein.
Befreiung von Furcht
Eines der grössten Hindernisse zum Genuss des Friedens und der Sicherheit sind unsere Befürchtungen. Und wie so leicht überfallen sie uns, wenn wir in die Zukunft schauen.
Beim Herrn bleiben
Gott möchte, dass wir als die Seinen in Gemeinschaft mit unserem Herrn und Erlöser leben, denn Er hat uns in die Gemeinschaft seines Sohnes berufen (1. Kor 1,9). Wenn wir uns beim Herrn Jesus aufhalten – nicht nur ab und zu, sondern täglich bewusst mit Ihm durchs Leben gehen –, dann werden die Menschen um uns her dies merken.
Besitztümer von unschätzbarem Wert
Das ewige Leben hat kein Verfalldatum – wie z.B. Esswaren! Es kann nicht vergehen, so dass kein Gläubiger verloren geht. Wir sind in der Hand des guten Hirten und in der Hand des Vaters.
Bewirkt euer eigenes Heil mit Furcht und Zittern
Philipper 2,12
Dieser Zuruf hat schon manche Seele beunruhigt. Aber der Apostel will damit nicht sagen: «Wirkt, sonst geht ihr verloren!», sondern: Setzt das Heil, das Gott euch gegeben hat, in das Leben um.
Bin ich meines Bruders Hüter?
Kehren wir uns nicht jedes Mal mit Abscheu von dem ersten Brudermörder ab, wenn wir diese rohen Worte lesen, die er in schamloser Weise Gott ins Angesicht zu schleudern wagte? Welch eine Bosheit und welch ein Hass offenbaren sich in diesen Worten, welche Gleichgültigkeit und Verhärtung!
Bis hierher
1. Samuel 7,12, 2. Samuel 7,18
An zwei Stellen in der Schrift steht der Ausdruck «bis hierher» in Verbindung mit einer Ermunterung für uns.
Bis hierher hat uns der HERR geholfen
1. Samuel 7,12
Die Worte «bis hierher» sind wie eine Hand, die auf das Vergangene zeigen. Sind es dreissig oder achtzig Jahre?
Bleibende Freude
Vor seinem Hingehen ans Kreuz verhiess der Herr seinen Jüngern: «Ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen, und eure Freude nimmt niemand von euch.»
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Die Bibel wendet sich nicht nur an unseren Verstand, sondern auch an unsere Herzen. Wir haben nicht nur Belehrung nötig, sondern auch Ermunterung. Den Niedergedrückten wird Gottes Wort trösten und aufrichten. Und machen wir nicht die Erfahrung, dass Gott uns erziehen und korrigieren muss?