Am grossen Tage deiner Macht
Am grossen Tage deiner Macht wirst Du, Herr Jesus, Dich in Pracht einst jedem Auge zeigen, und alles muss sich, nah und fern.
An den Geprüften
Des Leidens Flut hat dich erreicht; das war kein Tag nach deinen Plänen. Wie ist dein Angesicht erbleicht, und aus den Augen fliessen Tränen!
Auf dem Heimweg
Wir sind ja auf dem Heimweg, was blickt ihr so betrübt? wir sind ja auf dem Heimweg zum Vater, der uns liebt.
Bald am Ziel
Nicht immer währt die Wüstenreise, sie kürzet täglich, stündlich ab. Drum, Pilger, frischen Mut beweise, bald ruht am Ziel dein Wanderstab!
Bald kommt der Herr!
Es naht der Tag, es naht die Stund, da wir Dein Antlitz sehn. Bei jedem Schritt auf unserm Pfad, wir Dir entgegengehn.
Bleibt in mir!
Johannes 15,4
Bruder, willst du glücklich sein? Bleib in Jesus! – Er allein ist des Herzens wahre Freude, Kraft in Drangsal, Trost im Leide.
Brauchst du Kraft?
Brauchst du Kraft? Bei Ihm ist Stärke. Brauchst du Hilfe? Er ist da. Er wird nie sein Kind verlassen; nein, will bei der Hand dich fassen. Fürchte nichts, Er ist ganz nah!
Dankbarkeit
Wie soll ich Dir nur danken für das, was Du mir bist, für Deine heilge Gegenwart, durch die mein ganzes Leben so reich, so glücklich ist?
Das ewige Lied
Voll von Freude und Anbetung stehen um des Vaters Thron all die Scharen der Erlösten und verherrlichen den Sohn.
Das warme Licht vom Vaterhaus
Und wieder ist ein Jahr vorüber, ein Stück der kurzen Lebenszeit. Wird's in der Welt auch immer trüber –, wir schreiten weg zur Ewigkeit.
Das Wort des Christus nähre unser Herz
Gib Gnade, Vater, dass der Wunder Fülle aus Deinem Wort sich unserm Blick enthülle und wir der Weisheit grosse Tiefen sehn.
Dein Platz
Du stehst am Platz, den Gott dir gab, dem Platz, den Er dir zugedacht; dort nur bleibt Er dein Schild und Stab, dort gibt Er Frucht, dort wirkt Er Macht.
Dem Ziel entgegen
Es wandelt sich dem Gottesvolke die Wüste hier zur schönsten Au; es strömt aus jeder Wetterwolke nur Segen ihm und milder Tau.
Der Adlerhorst
Der Horst wird aufgestört! – Du, junge Brut, brauch deine Schwingen nun und fliege gut!
Der eigne Weg
Der eigne Weg – ich hab gesehen, wie manchen er zu Fall gebracht. Erst ist es ein gar sonnig Gehen, dann aber folgt die dunkle Nacht.
Der Friedensanker
Mein Friedensanker im Sturm der Welt, die Kraft, die einzig mich aufrechthält, die liebste Habe in dieser Zeit,
Der Herr ist nah!
Der Herr ist nah! So stärk die müden Hände Und richte wieder auf die matten Knie, Dein Heiland kommt und führt zu sel'gem Ende Den Weg, der jetzt voll Trübsal ist und Müh.
Der Herr wird’s versehn
Nicht menschlicher Rat noch Erdenverstand mag finden den Pfad ins himmlische Land.
Die drei Stunden der Finsternis
Herr, Du hast für uns gelitten, hast am Kreuz den Streit gestritten, dann zuletzt das Werk vollbracht, als Du sankst in Todesnacht.
Die Lampe am dunklen Ort
2. Petrus 1,19
Dunkle Nacht! – Sie lastet schwer auf der bangen Erde; ihre Finsternis gebiert Elend und Beschwerde. Jammerlaute – Kriegsgeschrei wechseln ohne Ende, und nach Frieden tasten sich viele leere Hände.
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Gedichte sind eine Literaturgattung besonderer Art. Durch bestimmte Sprachgestaltung sollen sie sich dem Gedächtnis einprägen. Weil die Gedichte aus dem Herzen kommen, treffen sie auch ins Ziel – das Herz des Lesers.
Bekannte biblische Personen und Begebenheiten reden zu dir und mir ganz persönlich. Das macht Gedichte so wertvoll. Eigene Erfahrungen und die Wechselfälle des Lebens werden anhand des biblischen Bezugs lebendig und klar. Auf diese Weise empfangen wir ganz praktische Wegweisung.