Andere aber …
Hebräer 11,36
Die Wolke der alttestamentlichen Zeugen umfasst nicht nur solche, die wir mit Namen kennen, wie Männer vom Format eines Abraham, Mose oder David, die durch grossen Glauben hervortraten und die Rettung des Herrn aus unterschiedlichen Lebenssituationen erfahren durften.
Betrübnis ja – aber Gott gemäss!
2. Korinther 7,10
Neben der Gott gemässen Betrübnis gibt es, wie wir wohl wissen, auch die andere, nämlich die Betrübnis der Welt. Man trauert über die Folgen der Sünde, weil nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Da zeigte Er ihnen seine Hände und seine Seite
Johannes 20,20
Es war am Auferstehungstag, als der Sieger über Tod und Grab in die Mitte der Jünger trat, obwohl «die Türen … aus Furcht vor den Juden verschlossen waren». Die Jünger erkannten augenblicklich in seinen Händen und an seiner Seite die Spuren der Kreuzigung. Alle Zweifel waren verflogen: Es war der Herr! Die Wirkung blieb nicht aus: «Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.»
Das Gesetz hat nichts zustande gebracht
Gott hatte einst seinem Bundesvolk Israel die zehn Gebote gegeben: das Gesetz. Es war ihnen zum Leben gegeben, d.h. es versprach: «Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.» Weil aber in der Praxis niemand alle Gebote gehalten hat, konnte das Gesetz nur dazu dienen, dem Menschen seine Unfähigkeit zu zeigen.
David und Saul
So traurig sich die Geschichte Sauls mit David liest, so schön liest sich die Geschichte Davids mit Saul. Während Saul gewohnt war, seinen eigenen Willen durchzusetzen, suchte David den Willen Gottes zu tun. Und damit entsprach er genau dem Profil, das sich Gott bei einem König für sein Volk vorstellte: Er «hat sich einen Mann gesucht nach seinem Herzen» (1. Sam 13,14).
Der Diener und sein Dienst
Jeder Christ hat nach 1. Korinther 12 eine Gabe, und zwar so, wie Gott sie ihm zugeteilt hat. Beachten wir, dass es sich um eine Gabe handelt. Gott hat sie uns leihweise zur treuen Verwaltung übergeben.
Der Triumph der Gnade Gottes
Gott hasst das Böse und muss dagegen Stellung beziehen – und Er tut es auch –, aber Er liebt den Sünder und bietet ihm Versöhnung an. Gott ist barmherzig, d.h. Er hat ein Herz für die Armen. Er will nicht ihren Tod, sondern dass sie sich bekehren und leben. Er will, dass alle errettet werden. Er will nicht, dass jemand verlorengeht.
Der Triumph der Liebe Gottes!
Wer die Liebe Gottes angenommen hat, weiss, dass die Liebe Gottes ihn angenommen hat, und zwar so, wie er ist, nicht so, wie er sein sollte. Was niemand vermag, hat Gottes Liebe zustande gebracht: aus Feinden Freunde zu machen.
Der Weg des Christen ist ein Weg des Glaubens
«Richtig», sagen die einen, «so ist es schon immer gewesen, und so wird es auch in Zukunft immer sein.» Wie könnte ein solcher Weg überhaupt anders aussehen? Nun, da wäre als erstes der Weg der Tradition zu nennen. Man ist zufrieden, wenn alles fein säuberlich geregelt ist, damit nichts Unvorhergesehenes passieren kann.
Die Wichtigkeit Gottes und die Nichtigkeit des Menschen
Gott ist so gross und so erhaben, dass wir Ihn nicht erfassen können. Wir können Ihn auch nicht ganz verstehen, wir können nur staunen und anbeten. Wir glauben an Ihn, nicht weil wir Ihn erfassen und verstehen, sondern obwohl wir Ihn weder erfassen noch verstehen können.
Du nun, mein Kind, sei stark – in der Gnade!
Wer wünschte nicht, sich stark zu fühlen, um Falsches anprangern, Verpfuschtes wieder zurechtbiegen, Missratenes ins Lot bringen oder Unmögliches erzwingen zu können?
Durch Leiden zur Herrlichkeit
Unser Herr Jesus musste seinen Zeitgenossen vorwerfen: «Sie haben mich ohne Ursache gehasst.» Sie hatten keinen Grund, Ihn zu hassen, und es gab keinen Grund. Deshalb musste ihnen seine Liebe als Vorwand dienen: «Für meine Liebe feindeten sie mich an.»
Eine milde Antwort
1. Samuel 1,1-19
Zu Beginn des ersten Buches Samuel werden wir unvermittelt mit einer für uns befremdenden Situation konfrontiert, nämlich dass ein Mann unter dem Volk Gottes zwei Frauen hatte, denn: «Elkana hatte zwei Frauen: der Name der einen war Hanna, und der Name der anderen Peninna.»
Er tat seinen Mund nicht auf!
Jesaja 53,7
Wir sind immer wieder beeindruckt, wenn wir die moralische Grösse unseres Herrn betrachten, die Er angesichts des Widerspruchs der Sünder bewies: Er konnte schweigen.
Fall und Wiederherstellung!
Richter 4,1-3
«Und die Kinder Israel taten wieder, was böse war in den Augen des HERRN» (Ri 4,1-3). Das ist ein überaus trauriger und wiederholter Eintrag in der Chronik des irdischen Volkes Gottes. Ein Bild zum Weinen! Was hatten sie getan?
Fallen und Aufstehen
Salomo weiss aus eigener Erfahrung, dass auch ein Gläubiger fallen kann. Doch man fällt nicht einfach so in eine Sünde: Es ist immer ein Weg dorthin. Ein Weg aber setzt sich aus einzelnen Schritten zusammen.
Fussstapfen des Glaubens
Bei diesem Titel stellt sich die Frage: Wer hat sie hinterlassen und was haben sie zu bedeuten? Diese Fussstapfen des Glaubens rühren von Abraham her, dem Vater der Gläubigen. Diesen Titel trägt er, weil er in einer götzendienerischen Kultur an den lebendigen Gott glaubte. Er glaubte aber nicht nur an Gott, sondern er glaubte diesem Gott auch, d.h. er vertraute seinem Wort.
Golgatha – ein Ort der Gegensätze
Nachdem Maria von Bethanien für ihren geliebten Herrn und Meister ein gutes Werk getan hatte, ging Judas hin, um eine böse Tat gegen Ihn zu verüben.
Halte fest …
Anhand von 8 Bibelstellen im Epheser-, Kolosser- und Hebräerbrief sowie aus dem 2. Brief an Timotheus und der Offenbarung wird uns erklärt, was wir festhalten sollen. Wir können nur festhalten, was wir haben, was wir verlieren können und was unveränderlich ist.
Ich habe gesündigt!
Bevor jemand reumütig die Worte «ich habe gesündigt» über die Lippen bringt, kommt es in der Regel mit finsterer Miene aus seinem Mund: «Der andere hat gesündigt.»
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