Der Brief an die Hebräer (21)
Hebräer 11,1-7
Wir finden in diesen Versen nicht eine vollständige Definition des Glaubens, woraus der Gerechte leben soll, sondern einen seiner Wesenszüge: einen Hinweis auf seine Kraft und seine Wirkung. Er ist wirksam und tatkräftig in der Seele.
Der Gläubige in der Welt
Gott hat uns im Alten Testament, oft in ganz kurzen Worten, durch seinen Geist eindrückliche Lebensbilder von Männern aufgezeichnet, die Ihm wohlgefallen haben: Henoch, Noah und Abraham.
Der Mann, der nicht mehr war
1. Mose 5,23-24
In der ausgewählten Bildergalerie der Glaubenszeugen in Hebräer 11 leuchtet ein Bildnis besonders hervor: Henoch. Er ist der Einzige in dieser Liste, der «entrückt wurde, damit er den Tod nicht sehen sollte».
Der Mann, der nicht mehr war
1. Mose 5,23-24, Hebräer 11,5
In der ausgewählten Bildergalerie von Hebräer 11 ist ein Portrait, das aus den leuchtenden Zeugen des Glaubens herausragt. Er ist der einzige in dieser Liste, «der entrückt wurde, damit er den Tod nicht sehe».
Der Wandel mit Gott
1. Mose 5,22.24
Obwohl die Lebensbeschreibung von Henoch in 1. Mose 5 sehr knapp gehalten ist, bemerkt der Heilige Geist zweimal: «Henoch wandelte mit Gott.» Welch ein schönes Zeugnis! Wir hören nichts von grossen Taten dieses Glaubensmannes, wohl aber von einer fortgesetzten Gemeinschaft mit seinem Gott, und das während Hunderten von Jahren!
Die Weissagung Henochs
Judas 1,14-15
Einer der kürzesten Briefe des Neuen Testaments ist der Brief von Judas. Und doch gibt uns gerade dieser Brief eine Reihe von Hinweisen auf alttestamentliche Ereignisse, die uns im Alten Testament selbst nicht berichtet werden. Das gilt auch für die Weissagung Henochs. Im ersten Buch Mose wird uns von dieser Weissagung nichts berichtet.
Henoch
1. Mose 5,18-24, Hebräer 11,5-6, Judas 1,14-15
Über Henoch teilt uns der Geist Gottes im Wort nicht sehr viel mit. Er wird nur in 1. Mose 5; 1. Chronika 1,3; Hebräer 11 und Judas 14 erwähnt. Aber das Wenige, das uns von ihm berichtet wird, zeigt doch wesentliche Punkte, die zu einem Gott wohlgefälligen Glaubensleben gehören.
Henoch
1. Mose 5,22.24
Von Henoch heisst es: «Er wandelte mit Gott, nachdem er Methusalah gezeugt hatte, 300 Jahre … Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr, denn Gott nahm ihn weg» (1. Mo 5,22.24).
Henoch wandelte mit Gott
1. Mose 5,22.24
Mit diesen kurzen Worten beschreibt uns der Geist Gottes einen Glaubensmann aus dem Alten Testament (1. Mo 5,22.24). Gemeint ist Henoch, einer der beiden Gläubigen des alten Bundes, die nicht durch den Tod zu gehen brauchten, sondern von Gott entrückt wurden.
Wem hast du dich geweiht?
1. Mose 4,17, 1. Mose 5,18-24
Die Bibel berichtet uns von zwei Männern, Hanoch (1. Mo 4,17) und Henoch (1. Mo 5,18-24), deren Namen dieselbe Bedeutung haben: «eingeweiht, belehrt». Der erste war ein Sohn Kains, der zweite ein Sohn Jereds. Beide lebten in der Zeit vor der Flut.
Zum Studium von Hebräer 11 – 13 (3)
Hebräer 11,4-7
Der zweite Wesenszug, der den Glauben von Anfang an charakterisiert, ist folgender: Er wendet sich Gott zu. Seit dem Sündenfall ist ein Opfer nötig, um mit Gott in Verbindung zu treten.