Der erste Johannesbrief (10)

1. Johannes 4,14-21

«Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm» (Kap. 4,7-21)

Vers 14

«Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.» Der Apostel will hier offensichtlich betonen, wie die Liebe sich offenbart hat. In Johannes 3,16 lesen wir: «So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab.» Hier nun ist es der Vater, der den Sohn sendet. Was gibt es Teureres, Kostbareres für das Herz des Vaters, als den Sohn seiner Liebe, den Gegenstand und Mittelpunkt aller seiner Zuneigungen? Und nun hat der Vater gerade Ihn gesandt, um der Heiland der Welt zu sein.

Die Gefahr, die Bedeutung dieses Ausdruckes allzusehr auszuweiten und zu sagen, die ganze Welt werde errettet, besteht nicht, wenn man sich an das Wort hält. Der Vater hat den Sohn nicht gesandt, um die Welt zu richten, sondern um ihr Heiland zu sein, damit die Welt durch Ihn errettet werde. Die heilbringende Gnade Gottes ist allen Menschen erschienen; doch ob sie diese Gnade aufnehmen, ist eine andere Frage.

Die Sendung des Sohnes als Heiland der Welt hat sie auf die Probe gestellt. Gott war in Christus gegenwärtig, um die Welt mit sich zu versöhnen. (2. Kor 5,18). Wie gross ist nun ihre Verantwortung! Sie hat von dieser Gnade nichts wissen wollen, sie hat Christus verworfen. «Dieser ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten.» – «Hinweg, hinweg! Kreuzige ihn!» (Mt 21,38; Joh 19,15). Das war die Antwort der Welt auf die im Sohn offenbarte Liebe Gottes. Deshalb sagte Jesus: «Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden» (Joh 12,31). Vor dem Tod Christi war die Welt als verloren zu betrachten, nicht aber als verworfen. Jetzt ist es anders. Von dem Augenblick an, wo die Welt den Sohn Gottes ans Kreuz geheftet hat, ist sie endgültig von Gott verworfen, und es besteht nun eine unbedingte Gegnerschaft zwischen dem Vater und der Welt.

Die Stellung und die Verantwortlichkeit der Welt Gott gegenüber steht jetzt unwiderruflich fest. Sie ist gerichtet, ihr Urteil ist ausgesprochen, aber noch nicht vollzogen. Gott übt immer noch Geduld, da Er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass alle zur Buße kommen (2. Pet 3,9). Jetzt ist noch der Tag der Gnade und des Heils. Gott lässt in der Welt sein herrliches Evangelium über seinen Sohn Jesus Christus verkünden, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Seine Gnade ist ununterbrochen wirksam, um arme verlorene Sünder zu Christus zu führen und sie so aus der gegenwärtigen bösen Welt herauszunehmen. Aber das ist eine Sache, die jeden Menschen persönlich angeht. Nicht die Welt ist es, die errettet wird; sondern der Glaubende. Die Welt als solche hat nur das Gericht vor sich.

In Verbindung mit diesem Vers mag es gut sein, nochmals auf die Stelle in Kapitel 2,2 zurückzukommen. Dort lesen wir: «Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.» Mit dieser näheren Bezeichnung: «Die unseren», fasst der Apostel wohl die Juden ins Auge. So wird Christus auch in Hebräer 2,17 als Der dargestellt, der «in den Sachen mit Gott ein barmherziger und treuer Hoherpriester» geworden ist, «um die Sünden des Volkes zu sühnen». Wir Christen wissen, dass die Sühnung vollendet ist. Sie ist ein für alle Mal am Kreuz zustande gekommen, und Christus ist – bildlich gesprochen – mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal ins innere Heiligtum eingegangen, als Er eine ewige Erlösung erfunden hatte. Da nun Gott auf das vergossene Blut Christi blickt, ist der Heilige Geist gekommen, um uns das Zeugnis des unendlichen Wertes dieses kostbaren Blutes für Gott, sowie seiner vollkommenen Wirksamkeit für uns kundzutun: «Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken», sagt Er (Heb 10,17). Also haben wir im Blick auf unser Heil und unsere ewige Vergebung eine göttliche Gewissheit.

Für Israel aber trifft dies nicht zu. Es kennt die Ergebnisse des Opfers Christi für sein Volk noch nicht. Der Überrest wird sie erst dann erkennen, wenn Christus erscheinen, wenn der Hohepriester aus dem Heiligtum heraustreten wird.

Christus ist die Sühnung «für die ganze Welt», nicht nur für die Juden. Die Sühnung oder das «Sühnmittel» ist allen zugänglich, aber nur «durch den Glauben an sein Blut». Und wenn die «angenehme Zeit» der Gnade noch andauert, wenn Gott Langmut erzeigt, bevor Er das Gericht vollzieht, so hat dies seinen Grund in der Sühnung.

Vers 15

«Wer irgend bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in ihm bleibt Gott und er in Gott.»

Beruht dieses Bekenntnis, so zaghaft und schwach es auch sein mag, auf der Wirklichkeit des Glaubens, was beweist es dann? Dass Gott in einem solchen Menschen ist! «In ihm bleibt Gott und er in Gott.» Welch eine Ermunterung für den schwächsten Gläubigen! Die Erkenntnis dieser Tatsache ist in der Tat geeignet, uns im Bekennen unseres Glaubens an den Herrn Jesus, inmitten einer Welt, die Ihn verworfen hat und Ihn verleugnet, zu ermuntern.

Vers 16

«Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.» Die Liebe, die Gott zu uns hat, erkennen und glauben, bringt der Seele Freude und Frieden. Wer seine Liebe erkennt, erkennt damit Gott selbst, denn Gott ist Liebe. Wer also in der Erkenntnis und im Genuss seiner Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.

Vers 17

«Hierin ist die Liebe mit uns vollendet worden, damit wir Freimütigkeit haben an dem Tag des Gerichts, dass wie er ist, auch wir sind in dieser Welt.»

In Vers 9 sahen wir, dass «die Liebe Gottes zu uns offenbart worden» ist; in Vers 12, dass seine Liebe in uns vollendet ist; hier nun wird gesagt: «Die Liebe ist mit uns vollendet worden, damit wir Freimütigkeit haben an dem Tag des Gerichts.» Was braucht es denn, um an jenem Tag Freimütigkeit oder volle Zuversicht zu haben? Man muss so sein wie der Richter, wie Christus selbst. Darin «ist die Liebe mit uns vollendet worden, dass, wie er ist, auch wir sind in dieser Welt». Gott konnte uns kein vollkommeneres Leben, keine vollkommenere Heiligkeit geben als Christus selbst; wir sind «in Christus» vor Gott, «angenehm gemacht in dem Geliebten» und «in ihm vollendet» (Eph 1,6; Kol 2,10). Er ist unsere Gerechtigkeit und unsere Heiligkeit, wie wir in 1. Korinther 1,30 lesen: «Aus ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung.» Da Er durch seinen Sühnungstod Gott völlig verherrlicht hat, hat Ihn Gott in Gerechtigkeit zu seiner Rechten verherrlicht, und wir sind in Ihm Gottes Gerechtigkeit geworden.

Er ist unser Leben; wir besitzen es in Ihm, dem Sohn Gottes; ein Leben, das uns in dieselbe Beziehung zum Vater gebracht hat, in der Er selbst steht, und in der wir mit derselben Liebe geliebt sind, mit welcher der Vater Ihn geliebt hat. Welch eine wunderbare Gnade! Wer kann die Liebe des Vaters zum Sohn, dem Gegenstand seiner Wonne, dem gesegneten Mittelpunkt aller seiner Zuneigungen ergründen? Mit dieser gleichen Liebe sind wir geliebt! Wer kannte das Herz des Vaters und zugleich die Schwachheit und die Unvollkommenheiten der Jünger, wie der Herr? Aber als Er zum Vater redete, hörten sie, was Er von den Seinen sagte: «damit die Welt erkenne, dass du … sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.» Und zu den Jüngern selbst sagte Er: «Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt; bleibt in meiner Liebe» (Joh 17,23; 15,9). Auf diese Weise ist die Liebe mit uns vollendet worden. Wie Christus ist, so sind auch wir in dieser Welt.

Wir haben also schon jetzt volle Zuversicht im Hinblick auf den Tag des Gerichts und werden auch an jenem Tag volle Zuversicht haben. Dann tritt in Erscheinung, was Gott in seiner Liebe gewollt hat: Wir werden in vollkommener Gleichförmigkeit mit Christus offenbart, erstrahlen dann in seiner eigenen Herrlichkeit und in seinen eigenen Vollkommenheiten als Gegenstände der unendlichen Liebe des Vaters. An jenem Tag, wenn wir mit Christus in Herrlichkeit offenbart sind, wird Er «verherrlicht werden in seinen Heiligen und bewundert in allen denen, die geglaubt haben» (2. Thes 1,10). Dann auch wird die Welt erkennen, dass der Vater uns geliebt hat, wie Er Jesus geliebt hat.

Wenn der Tag des Gerichts gekommen ist und Christus seinen Platz auf dem Gerichtsthron eingenommen hat, werden alle mit Ihm zu tun haben. «Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder empfange, was er in dem Leib getan, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses» (2. Kor 5,10).

Die Gläubigen werden im vollen Licht des Richterstuhls Christi offenbar werden, als Ihm vollkommen gleich, als völlig gleichförmig dem Bild des Sohnes Gottes; sie werden ohne Flecken und untadelig vor seiner Herrlichkeit stehen. Je heller das Licht des Richterstuhles sein wird, desto mehr wird die Vollkommenheit unserer Gerechtigkeit und Heiligkeit zur Verherrlichung Christi erstrahlen. Und wie wird Gott verherrlicht, wenn einst seine verherrlichten Heiligen im Glanz des Richterstuhls stehen! Dann werden wir erkennen, wie auch wir erkannt worden sind. Dort werden alle Schätze der Gnade und der Liebe, der Weisheit, der Barmherzigkeit und der Langmut Gottes gegen uns im vollen Licht offenbar sein. Durch die Wirksamkeit seines Geistes und seines Wortes in unseren Herzen sind wir hier auf der Erde dahin geführt worden, unsere Schuldhaftigkeit, unseren verdorbenen Zustand vor Gott zu erkennen und uns selbst zu verurteilen. Die Erkenntnis unserer Sünden und unserer Unwürdigkeit jedoch bleibt hier auf der Erde unvollkommen. Dort aber wird vor unseren Augen alles völlig aufgedeckt werden; wir erkennen dann, was alles uns vergeben worden ist, und verstehen dann, wie gross, wie reich und wunderbar die Gnade gewesen ist, die sich uns gegenüber entfaltet hat. Alles, was Gott während unseres Lebens hier auf der Erde in seiner zarten Liebe und väterlichen Fürsorge für uns gewesen ist, wie auch die Vollkommenheit seiner heiligen Wege mit uns, in welche unser schwaches Wahrnehmungsvermögen jetzt nicht einzudringen vermag, das alles wird dann vor unseren erstaunten Blicken enthüllt werden und unsere Herzen mit Lob und Anbetung erfüllen.

Wie kostbar ist der Gedanke unserer Offenbarung vor dem Richterstuhl Christi, aber auch wie ernst und geeignet, auf unsere Gewissen zu wirken; «denn wir müssen alle … offenbart werden …, damit ein jeder empfange, was er in dem Leib getan, … es sei Gutes oder Böses.» Der Gläubige «kommt nicht ins Gericht», sagt der Herr; Gott wird seiner Sünden nicht mehr gedenken (Joh 5,24; Heb 10,17). Der Richter selbst ist es, der die Sünden getragen und die Strafe dafür an unserer statt erlitten hat. Wie könnte Er sein eigenes Sühnungswerk zunichtemachen! Nur das Gute wird dem Gläubigen wiedervergolten werden und zwar trotz der Tatsache, dass es die Gnade war, die es durch ihn bewirkt hat. Aber dort, vor dem Richterstuhl in Herrlichkeit offenbart, werden wir auch erkennen – feierlich ernster Gedanke – was wir durch unsere Untreue alles verloren haben.

Wir vergessen allzu oft, dass wir dem Herrn voll und ganz angehören. Er hat uns um den Preis seines Blutes erkauft. Er hat dadurch für sich selbst alle Rechte an uns erworben. Wir gehören also nicht mehr uns selbst, sondern Ihm, um in demütigem Gehorsam Ihm zu dienen. Aber viele Stunden gehen leider dadurch verloren, dass wir, anstatt für Christus zu leben und unsere Gedanken bei den Dingen zu haben, die Ihm wohlgefallen und Ihn verherrlichen, an uns selber denken und für uns selber und die sichtbaren Dinge leben. Ja, wie viel Zeit kann vergeudet werden und fruchtlos bleiben, während doch jeder Augenblick unseres Daseins dem Herrn gehört und eine ewige Belohnung fände, wenn er benutzt würde, um seinen Willen zu tun.

So lasst uns denn «die Gnade Gottes nicht vergeblich» empfangen, sondern «uns beeifern …, ihm wohlgefällig zu sein».

Der Schwächste der Erlösten wird ebenso völlig dem Bild des Sohnes Gottes gleichförmig sein wie zum Beispiel ein Paulus; im Blick auf die Belohnung aber wird es grosse Unterschiede geben. Jeder wird sie entsprechend seiner Treue empfangen. Ein «Becher kalten Wassers», das «Scherflein der Witwe», alles, was der Gläubige um Christi willen getan oder gelassen hat – nichts wird verloren sein, nichts wird der Herr vergessen. Der treue Diener, der unter den Blicken Gottes seine bescheidene, ihm zugewiesene Aufgabe unter Selbstverleugnung erfüllt, «von Herzen, als dem Herrn und nicht den Menschen», wird vom Herrn an jenem Tag die Belohnung des Erbes empfangen. Was wird es für den sein, der in dem «Wenigen», das ihm anvertraut wurde, treu war,

wenn er an jenem Tag das lobende Zeugnis seines Herrn vernehmen wird: «Wohl, du guter und treuer Knecht … gehe ein in die Freude deines Herrn.» Und wenn wir in diesen Tagen des Verfalls und Abfalls berufen sind, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen, so hat der Gläubige zu seiner Ermunterung jetzt schon die Verheissung: «Dem, der überwindet, dem werde ich … geben.»

Immerhin sei daran erinnert, dass der grosse Beweggrund eines heiligen und treuen Wandels nicht in der Belohnung besteht; die Gnade Gottes, die Liebe Christi und der Wunsch, Ihn zu verherrlichen, ist unser Antrieb.

So ist denn, was unsere Stellung nach Gottes Ratschlüssen anbelangt, die Liebe Gottes mit uns hierin vollendet, dass, wie Er ist, auch wir sind in dieser Welt und dass wir am Tag des Gerichts in Herrlichkeit als solche offenbart werden, die Ihm gleich sind. Wir haben für jetzt und für jenen Tag völlige Zuversicht. Der auf dem Richterstuhl sitzende Richter wird in seinen glücklichen Erlösten sein eigenes Bild, seine eigenen Vollkommenheiten erkennen. Er wird in ihnen die Frucht der Mühsal seiner Seele sehen und gesättigt werden. Und wir? Welch ein Glück, wenn unsere Augen Ihn sehen werden, Ihn, vor dessen Angesicht Fülle von Freuden ist, Ihn, das geschlachtete Lamm, unseren in Ewigkeit gepriesenen Herrn und Heiland! Dieses Offenbarwerden muss sowohl zu seiner Verherrlichung wie zu unserer eigenen Glückseligkeit stattfinden.

 Vers 18

«Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.»

Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, geglaubt und erkannt; und diese grenzenlose, unveränderliche Liebe ist in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. An diese Liebe glauben und darin ruhen – das ist es, was von jeder Furcht befreit, das Herz vor Gott weit macht und es mit Vertrauen, Freude und Friede erfüllt. Auf diese Weise sind wir «vollendet in der Liebe». Ist Furcht vorhanden, dann auch Pein und zwar darum, weil man nicht an diese Liebe glaubt um mit vollem Vertrauen in ihr zu ruhen und sie völlig unverdient zu geniessen. Wer sich fürchtet, ist also nicht vollendet in der Liebe.

Verse 19-21

«Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.» Um uns zu lieben, hat Gott tatsächlich nicht gewartet, bis unsere Herzen sich Ihm zuwandten; als wir noch Sünder und seine Feinde waren, hat Er seine Liebe gegen uns dadurch kundgetan, dass Christus für uns gestorben ist. Welch ein Beweggrund für uns, Ihn zu lieben! Wenn aber seine Liebe in uns bleibt, so wird sie sich notwendigerweise auch unseren Brüdern gegenüber kundtun. Wie könnte es auch anders sein! «Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott und hasst seinen Bruder, so ist er ein Lügner.» Die Liebe aus Gott umfasst alle, die aus Ihm geboren sind. «Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe.»