Jeremia, ein junger Prophet
Jeremia 1,1-9
Jeremia war ein Zeitgenosse des Königs Josia und sein Dienst als Prophet erstreckte sich bis zur Wegführung der beiden Stämme des Südreichs nach Babel. Er lebte in einer schwierigen Zeit des Volkes Israel.
Ermunterung für junge Brüder
Jeremia 1,6
Als Jeremia vernahm, welche Ansprüche der Herr an sein Leben stellte, antwortete er: «Ach, Herr, HERR! Siehe, ich weiss nicht zu reden, denn ich bin jung» (Jer 1,6). Es fällt uns nicht sehr schwer, uns dabei mit dem jungen Jeremia zu identifizieren. Entschuldigungen steigen im menschlichen Herzen ganz von selbst auf, wenn man einer Aufgabe ausweichen möchte. Mose sagte: «Ach, Herr!
Einige Gedanken über die Prophetie
Jesaja 1,1, Jeremia 1,10
Im Allgemeinen bezeichnen die Propheten die Zeit ihrer Weissagung mit dem Namen der Könige, während deren Regierung sie geweissagt haben. Man findet in diesen Regierungszeiten immer gewisse Dinge, die zu den Weissagungen Anlass gegeben haben.
Jeremia, Gottes Bote in böser Zeit (1)
Jeremia 1
In dieser Artikelserie werden die Weissagungen Jeremias nur kurz zusammengefasst. Es geht hier mehr um seine Person.
Die erste Liebe
Jeremia 2,1-2, 1. Thessalonicher 1,3, 1. Thessalonicher 2,7-8, Offenbarung 2,1-7
Diese Stellen reden von der «ersten Liebe», von der Liebe also, die sowohl in Israel als auch in der Kirche als Ganzes verloren gegangen ist.
Jeremia, Gottes Bote in böser Zeit (2)
Jeremia 2, Jeremia 13
Mehr als 800 Jahre waren verflossen, seit Israel unter Josua in Kanaan, ins Land der Verheissung eingezogen war. Die «Ungerechtigkeit der Amoriter», die vorher darin gewohnt hatten, war «voll» geworden.
Kehre um, kehre um, Sulamith; kehre um, kehre um!
Hohelied 7,1, Jesaja 44,22, Jeremia 3,12-13, Jeremia 4,1, Klagelieder 3,40-41, Hosea 6,1, Hosea 14,3, Joel 2,12-13
Vierfacher Ruf eines Herzens, dessen Liebe überfliesst! Lockender Ton der Zuneigungen des Geliebten! Wer sollte auf eine so eindringliche Einladung nicht antworten!
Jeremia, Gottes Bote in böser Zeit (3)
Jeremia 4, Jeremia 6, Jeremia 7
In dieser Zeit des allgemeinen Abfalls Judas von Gott redete der HERR durch seinen Knecht Jeremia immer wieder zum Gewissen des Volkes. Es hatte sich im Dickicht des Bösen verfangen.
Sag ja zu Gottes Wegen! (3)
Jeremia 10,19, 2. Samuel 16,10
Das Ja-Sagen hört nicht auf. Es zeigt sich auch im Leben des Propheten Jeremia. Aber das Ja-Sagen zu Gottes Wegen will gelernt sein. Manche Kinder Gottes sind bitter geworden, weil sie das Ja zu Gottes Fügung und Führung nicht fanden.
Wichtige Grundsätze
Jeremia 15,1.16-20
Dass wir nicht mehr in der alten Epoche des Gesetzes leben, ist uns allen klar. Das ändert aber nichts daran, dass alles, was zuvor geschrieben ist, zu unserer Belehrung geschrieben wurde (Röm 15,4). Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, lesen wir in 2. Timotheus 3,16.
Kennzeichen eines Überrestes in schwierigen Tagen (3)
Jeremia 15,1
Wir haben uns in den ersten beiden Teilen mit den drei Männern beschäftigt, die Hesekiel uns in Kapitel 14,12-14 vorstellt, als Beispiel dafür, dass selbst sie das endgültige Gericht über das abgefallene Volk nicht aufhalten könnten: Noah, Daniel und Hiob. Wir haben gesehen, was diese Männer besonders auszeichnete.
Deine Worte waren vorhanden
Jeremia 15,16
Beim Lesen des fünfzehnten Kapitels aus dem Propheten Jeremia bekommt man einen kleinen Eindruck von den Leiden und Nöten dieses «weinenden» Propheten um sein abtrünniges Volk.
Am Wasser gepflanzt
Jeremia 17,7-8
Wenn man fragen würde: Was ist das Wichtigste an einem Baum? dann gäbe es wohl verschiedene Antworten. Manche würden auf die imposante Erscheinung, den Schutz und den Schatten, den ein Baum spendet, verweisen; andere würden seine Früchte hervorheben.
Vertrauen
Jeremia 17,7
Wie gesegnet sind doch die Folgen eines unbedingten Vertrauens auf Gott für den, der es besitzt! Im Worte wird an verschiedenen Stellen darauf hingewiesen.
Entmutigte Diener Gottes
4. Mose 11,14-15, 1. Könige 19,4, Jeremia 20,9.14
Entmutigung im Dienst – kommt das nicht immer wieder vor? Hier werden drei Glaubensmänner vorgestellt, die in ihrem Dienst für Gott solche Momente der Niedergeschlagenheit erlebt haben.
Der Spross
Jesaja 4,2, Jeremia 23,5-6, Jeremia 33,15, Sacharja 3,8, Sacharja 6,12
Mehrere Stellen reden von Christus als dem «Spross» (Jes 4,2; Jer 23,5.6; 33,15; Sach 3,8; 6,12). Auch sie illustrieren die verborgene Harmonie zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. Es ist richtig gesagt worden, dass das Neue Testament im Alten verborgen liegt, und das Alte im Neuen enthüllt wird.
Jeremia, Gottes Bote in böser Zeit (4)
Jeremia 27, Jeremia 28, Jeremia 29, Jeremia 31, Jeremia 32
Zum besseren Verständnis des weiteren Inhalts des Buches Jeremia mag es gut sein, wenn wir den Ablauf dieser Ereignisse kurz festhalten.
In der Wüste Gnade finden
Jeremia 31,2, Hebräer 4,11-16
Die Kinder Israel erprobten die allgenügende Gnade des HERRN auf ihrer vierzig Jahre dauernden Wanderung durch die Wüste bis zum Ziel der ihnen verheissenen Ruhe im Land Kanaan.
Die Segnungen des neuen Bundes
Jeremia 31,31-34, Hebräer 8,10-12
Das Versagen des Volkes Israel unter dem Gesetz hat die bedingungslosen Verheissungen nicht aufgehoben, die Gott Abraham gegeben hatte. Gott hält, was Er versprochen hat. Deshalb finden wir im Alten Testament Stellen, die von einem zukünftigen, neuen Bund reden.
Der Feldkauf Jeremias
Jeremia 32,6-25
Es scheint ein ganz normaler, ordnungsgemässer Handel gewesen zu sein, als Jeremia von Hanamel, seinem nahen Verwandten, das Familienfeld in Anatot kaufte, denn er erfolgte in Übereinstimmung mit dem Lösungsrecht, das Gott seinem Volk Israel verordnet hatte. Die Umstände jedoch, unter denen der Kauf getätigt wurde, waren alles andere als normal.
- «
- Zurück