Von Anfang an und von Neuem
Lukas 1,1-4
Lukas stammte nicht aus dem Volk Israel. Er war nach eigener Aussage kein Augenzeuge vom Leben des Herrn Jesus gewesen. Und doch hat er unter der Leitung des Heiligen Geistes den längsten Bericht über Ihn verfasst.
Gottesfurcht in der Familie
Lukas 1,5-6, Lukas 6,47-48
Wir wollen uns zunächst daran erinnern, was Gottesfurcht nicht ist. Gottesfurcht bedeutet nicht, vor einem zukünftigen Gericht Angst zu haben.
Fünf Dörfer (2)
Matthäus 1,18-23, Matthäus 2,1-15, Lukas 1,26-35, Lukas 2,1-38
Die folgenden Seiten stellen uns die Person des Herrn Jesus selbst vor. Ein solches Thema ist jedoch sehr ausgedehnt; man muss es also begrenzen.
Eine begnadete Frau
Lukas 1,26-55
In vergangenen Zeiten gab es viele Frauen, die die Gnade Gottes auf besondere Weise erfahren hatten. Aber nur zu einer Frau kam ein himmlischer Botschafter mit den Worten: «Sei gegrüsst, Begnadete! Der Herr ist mit dir»
Die junge Maria
Lukas 1,28.30.42.47
Maria lebt in der verachteten Stadt Nazareth und ist mit Joseph verlobt, als der Engel Gabriel zu ihr kommt. Er teilt ihr mit, dass sie einen Sohn gebären wird und Ihm den Namen Jesus geben soll. Dieser wird der verheissene Messias sein, auf den die glaubenden Israeliten warten. Wenn wir über Maria nachdenken, wollen wir zweierlei im Auge behalten:
Die Grösse des Herrn Jesus
Matthäus 4,16, Lukas 1,32-33, Lukas 7,16, Hebräer 4,14, Hebräer 13,20-21
Der Engel Gabriel wurde mit einer Botschaft zur Jungfrau Maria in Nazareth gesandt. Er teilte ihr mit, dass sie einen Sohn gebären würde, den sie Jesus nennen sollte. Dann eröffnete der Engel der jungen Frau: «Dieser wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden.»
Worte des HERRN aus dem Propheten Jesaja (25)
Jesaja 42,3, Lukas 1, Lukas 2
Was traf unser Heiland an, als er zu seinem Volk kam? Nur einige wenige lebten für Gott und erwarteten den Messias. In Lukas 1 und 2 werden sieben gottesfürchtige Personen mit Namen genannt: Zacharias, Elisabeth, Johannes, Maria, Joseph, Simeon und Anna.
Das Lukas-Evangelium (1)
Lukas 1
Der Heiland wird uns im Lukas-Evangelium als Sohn des Menschen vorgestellt. Zuerst finden wir Ihn in Verbindung mit dem Volk Israel. Aber später werden moralische Grundsätze herausgestellt, die sich an den Menschen als solchen richten, wo immer er auch sein mag.
In einer Krippe liegend
Lukas 2,7
Eine weitere Einzelheit, die nur einmal erwähnt wird, finden wir in Lukas 2,7: «Sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war.»
Herberge – Gastzimmer
Markus 14,14, Lukas 2,7
Man kann sich gut vorstellen, wie Joseph intensiv bemüht war, für seine hochschwangere Frau eine Herberge zu finden. Wie bitter muss es für ihn und Maria gewesen sein, dass nirgends Platz war, um sie aufzunehmen.
Die grosse Freude
Jesaja 9,2-6, Lukas 2,8-20, Lukas 24,50-53
Am Anfang und am Schluss des Lukas-Evangeliums wird von «grosser Freude» gesprochen. Beide Male steht sie in Verbindung mit der Person des Herrn Jesus.
Grosse Freude
Lukas 2,10
Freude ist für das Volk Gottes charakteristisch, wogegen sie in den menschlichen Systemen fehlt.
Der Friede
Lukas 2,14, Johannes 14,27, Philipper 4,6-7, Kolosser 3,15
Wo ist der Friede zu finden und wie kann man ihn empfangen und geniessen? Das sind Fragen, die viele beschäftigen und die sich heute mehr als je mit grosser Eindringlichkeit vor jeden Menschen stellen.
Frieden
Lukas 2,14, Johannes 20,21
Bei der Geburt des Herrn Jesus wurde die Erde mit Worten des Friedens begrüsst. «Friede auf der Erde» verkündigten die Engel auf den Feldern Bethlehems.
Die Herrlichkeit Gottes in der Höhe
1. Mose 3,7-21, 2. Mose 33,17-23, 4. Mose 20,2-11, Lukas 2,14, Lukas 7,36-50, Apostelgeschichte 7,51-60
Bei der Geburt des Herrn Jesus in Bethlehem jubelten die Engel und verkündeten eine wichtige Botschaft: «Herrlichkeit Gott in der Höhe!» (Lk 2,14). Damit bezeichneten sie ein Handeln unseres Gottes, das alle Menschen zu allen Zeiten und in allen Ländern betrifft: Er kommt den Menschen, die gesündigt haben, entgegen und bietet ihnen seine Gnade an.
Das Kind in der Krippe
Lukas 2,14
Da lag ein kleines Kind in Windeln gewickelt in der Krippe, ein Baby, das in grosse Armut hineingeboren wurde. Die Welt verkannte dieses Kind und wollte es nicht aufnehmen. Was kümmerte es sie, wo eine unbekannte, junge Frau ihr erstes Kind zur Welt brachte? Hatte man nicht Wichtigeres zu tun?
Beschnitten
Lukas 2,21
Nur in Lukas 2,21 wird die Beschneidung Jesu erwähnt.
Simeon und sein glückliches Teil
Lukas 2,25-35
Simeon lebte in einer Endzeit wie wir. Es sah unter dem damaligen irdischen Volk Gottes düster aus. Dass sie unter Fremdherrschaft lebten, empfanden die meisten von ihnen. Dementsprechend beschränkte sich die Hoffnung auf Befreiung hauptsächlich auf ihre äusseren Umstände.
Sie redete von Ihm
Lukas 2,36-38
Als Anna eines Tages bei ihrem stillen Dienst für Gott in den Tempel eintrat, traf sie auf eine wunderbare Szene. Maria und Joseph hatten das heilige Kind Jesus in den Tempel gebracht, um Ihn dem Herrn darzustellen.
Die Prophetin Anna
Lukas 2,36-38
Unsere Seele ist schon oft ermuntert und erfrischt worden beim Betrachten des schönen Gemäldes, das in Lukas 1 und 2 vor unsere Augen gestellt wird: der Herr Jesus kommt auf die Erde!
- «
- Zurück
- …