Eine Kette, die jeden Christen zieren soll
2. Petrus 1,1-11
Der zweite Petrusbrief beginnt mit der Erwähnung von kostbaren Schätzen, die jedem wiedergeborenen Christen geschenkt worden sind.
Die Gottheit des Herrn Jesus und die grammatische Regel von Granville Sharp
Titus 2,13, 2. Petrus 1,1
Im Jahr 1798 gab Granville Sharp eine grossartige Untersuchung zu einem Phänomen in der griechischen Grammatik heraus.
Kostbare Dinge für uns
1. Petrus 1,7.19, 1. Petrus 2,4, 1. Petrus 3,4, 2. Petrus 1,1.4
Oft entwerten wir gewisse Eigenschaftswörter durch häufigen, unrichtigen Gebrauch. Dadurch haben zum Beispiel die Ausdrücke «kostbar» und «wunderbar» an Kraft verloren.
Unsere Verantwortlichkeit und unsere Wahl
Matthäus 6,19-25.33-34, Markus 4,18-19, Lukas 9,23-24, 2. Petrus 1,3-4.8.10-11
Im Wort Gottes finden wir unter vielen anderen zwei grosse Grundsätze: Den Grundsatz der Gnade – die Seite Gottes - und den Grundsatz der Verantwortlichkeit – die Seite des Menschen.
Teilhaber der göttlichen Natur
2. Petrus 1,3-8
Was hat die göttliche Kraft uns geschenkt? Alle Dinge, die sich auf das Leben und die Gottseligkeit beziehen. Wir haben nicht nur Leben empfangen, sondern mit ihm alle notwendigen Dinge.
Leben und Gottseligkeit
2. Petrus 1,3-15
Christen sind Menschen, die beschenkt worden sind. Davon schreibt der Apostel Petrus hier, und er sagt, dass Gott uns alles geschenkt hat, was wir brauchen: die kostbaren und grössten Verheissungen.
Das Kommen des Herrn (2)
2. Petrus 1,3-18
Durch den Glauben an Gott, sind uns Verheissungen zuteilgeworden, die teilweise schon im Alten Testament angekündigt wurden.. Diese Verheissungen sind: Das ewige Leben, der Heilige Geist, die Beziehungen von Kindern zum Vater, das Erbteil usw.
Teilhaber der göttlichen Natur
2. Petrus 1,4
Der Apostel Petrus schreibt hier vom neuen Leben der Gläubigen in seiner praktischen, moralischen Entfaltung, mehr als von der inneren Quelle, aus der es hervorkommt.
Träge oder fleissig?
2. Petrus 1,5, Judas 1,3
Die Bibel spricht an mehreren Stellen vom Fleiss und stellt ihn als eine Tugend vor, die einen Menschen Gottes kennzeichnen sollte. Im Gegensatz dazu ist Lässigkeit oder Trägheit eine Verhaltensweise, die Gottes Zustimmung nicht findet.
Der Weg zur Selbstbeherrschung
2. Petrus 1,6
Der Ausdruck «Enthaltsamkeit» in 2. Petrus 1,6 hat eine viel umfassendere Bedeutung als man ihm im Allgemeinen beimisst. Er bedeutet eigentlich «Selbstbeherrschung».
Enthaltsamkeit oder Selbstbeherrschung
2. Petrus 1,6
Wenn es in 2. Petrus 1,5.6 heisst: «Reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Enthaltsamkeit», dann hat das Wort «Enthaltsamkeit» eine weit tiefere Bedeutung, als man ihm gewöhnlich beilegt, indem man es nur auf das Essen und Trinken anwendet. Nach der Fussnote kann es auch mit «Selbstbeherrschung» wiedergegeben werden.
Bruderliebe und Liebe
2. Petrus 1,7
Die Schrift sagt: «Die Bruderliebe bleibe.» In der Tat, sie ist so kostbar, dass es unverständlich ist, wenn wir sie je versiegen lassen.
Erinnerung
2. Petrus 1,12-15
Der Apostel Petrus war ein guter Hirte der Herde Gottes. Er führte den Auftrag aus, den der Herr ihm gegeben hatte. Es lag ihm am Herzen, für die Gläubigen Sorge zu tragen.
Das Ablegen unserer Hütte
2. Petrus 1,14
Für den Gläubigen ist der Tod nicht eine Niederlage, sondern immer ein Sieg. Oft wird ein mutiger, treuer und geisterfüllter Zeuge Christi scheinbar erbarmungslos und grausam aus dem Leben gerissen, wie zum Beispiel Stephanus. Gottesfürchtige Männer stellten bei seiner Beerdigung eine grosse Klage über ihn an.
Das Kommen des Herrn (3)
2. Petrus 1,16-20, Offenbarung 2,26-28, Offenbarung 22
Petrus hatte auf dem heiligen Berg das wunderbare Gesicht vom Sohn des Menschen, gekommen in seinem Reich, gesehen. Da wurden ihm die Herrlichkeiten gezeigt, die dieses Kommen begleiten werden.
Der Gläubige und die Prophetie
2. Petrus 1,19-21
Prophetie steht immer in Beziehung zur Erde. Sie beschreibt das zukünftige Handeln Gottes mit der Erde, wenn Er sie von allem Ungöttlichen säubern und sie für die Regierung des Herrn Jesus Christus zubereiten wird.
Prophetie
2. Petrus 1,19-21, Offenbarung 1,3
Es liegt nicht in der Macht des Menschen, zukünftige Ereignisse vorauszusagen. Das kann nur Gott. Er hat einen ausgedehnten Plan im Blick auf die Erde und ihre Zukunft gefasst.
Die Lampe am dunklen Ort
2. Petrus 1,19
Dunkle Nacht! – Sie lastet schwer auf der bangen Erde; ihre Finsternis gebiert Elend und Beschwerde. Jammerlaute – Kriegsgeschrei wechseln ohne Ende, und nach Frieden tasten sich viele leere Hände.
Die kostbaren und grössten Verheissungen
2. Petrus 1
Petrus redet hier davon, dass denen, die an den Herrn Jesus glauben, die kostbaren und grössten Verheissungen geschenkt sind. Wir müssen sie nicht erst durch Anstrengung erwerben.
Widerstehe Satans letzter verzweifelter Anstrengung!
2. Petrus 2,1-2
Man versucht, das Wort in seiner Bedeutung herabzusetzen, seine Autorität zu schmälern, seine Inspiration infrage zu stellen und Lehren hereinzubringen, die sich auf Tradition und die Torheit menschlicher Einbildung gründen.
- «
- Zurück