Die Liebe des Bräutigams und sein Name
Hohelied 1,1-4
Das Hohelied ist ein Zwiegespräch zwischen der Braut und ihrem Bräutigam, dem Herrn Jesus Christus. Diese Braut hier ist die irdische Braut, das gereinigte und erneuerte Volk Israel im Tausendjährigen Reich.
Das Hohelied (1)
Hohelied 1,1
Liebe – die Liebe des Christus – ist das grosse Thema des Hohenliedes. Unter dem Bild des Bräutigams und der Braut redet es von all den herzlichen Zuneigungen, die Christus in den Herzen der Seinen entfachen will. Gibt es etwas Wichtigeres, als dass unsere Zuneigungen auf Ihn gelenkt und unsere Empfindungen für Ihn geweckt werden?
Das Hohelied (2)
Hohelied 1,2-7
Das erste Lied beginnt mit der Stimme der Braut. Ihre ersten Worte drücken das brennende Verlangen ihres Herzens nach einem Beweis der Liebe des Bräutigams aus.
Der Wohlgeruch des Namens unseres Herrn
Hohelied 1,3
Die Braut gibt uns hier eine Darstellung des Namens ihres Geliebten, des Herrn Jesus selbst: «Ein ausgegossenes Salböl ist dein Name». Für ihr Herz ist Er von lieblichstem Wohlgeruch.
Der Wohlgeruch seines Namens
Hohelied 1,3
«Ein ausgegossenes Salböl ist dein Name.» Mit diesen Worten gibt die Braut der Kostbarkeit Ausdruck, die der Name ihres Geliebten für sie hat. Ihrem Herzen ist sein Name voller Wohlgeruch.
Ziehe mich, wir werden dir nachlaufen
Hohelied 1,4
Ziehe mich! Das war der brennende Wunsch der Braut, und es sollte auch der unsere sein.
Echte Freude
Hohelied 1,4
Als wir vertrauensvoll zum Herrn Jesus kamen und bei Ihm die volle Sicherheit der Vergebung und Annahme erfahren haben, hat die Frische des neu gefundenen Glaubens in unserem Herzen eine besondere Freude ausgelöst. Alles um uns her schien so anders, so dass wir in Gott frohlockt haben.
Das Hohelied (3)
Hohelied 1,8-15
Hier hören wir zum ersten Mal die Stimme des Bräutigams. Er redet die Braut mit den Worten an: «Du Schönste unter den Frauen.» In ihren eigenen Augen mag sie wohl schwarz sein, gehasst und von anderen verfolgt.
Was sind wir für ihn?
Hohelied 1,9.12, Hohelied 4,7.10, Hohelied 7,1
Im Lied der Lieder werden durch den Heiligen Geist die Beziehungen der Liebe zwischen dem königlichen Geliebten und seiner Braut beschrieben.
Das Hohelied (4)
Hohelied 1,16-17, Hohelied 2,1-7
Der Bräutigam hatte gesagt: «Siehe, du bist schön, meine Freundin», und mit grosser Freude antwortet die Braut darauf: «Siehe, du bist schön, mein Geliebter.» Ihre Anmut ist das Gegenstück zu seiner Anmut.
Eine Lilie inmitten der Dornen
Hohelied 2,1-2
Wer ist es, der sich mit solchen Worten beschreibt: «Ich bin eine Narzisse von Saron, eine Lilie der Täler»? Ist es Christus, der Bräutigam?
Lilien
Hohelied 2,1-2.16, Hohelied 6,2-3, Matthäus 6,28-30
In der Bildersprache des Wortes Gottes wird die Lilie vor allem im Hohenlied erwähnt. In erster Linie denkt der Geist Gottes dabei an die gläubigen Juden des zukünftigen Überrestes.
Lilie und Apfelbaum
Hohelied 2,2-3
Im Hohenlied beschreibt der Bräutigam seine Braut und die Braut ihren Bräutigam. Sie benutzen oft Bilder aus der Natur, um die Vorzüge auszudrücken, die sie beim anderen erkennen.
Unter dem Schatten des Apfelbaumes
Hohelied 2,3-4
Wie schön ist diese Beschreibung aus dem Lied der Lieder! Völlige Ruhe und Frieden geniesst hier die Seele des Gläubigen. Es ist nicht die Sprache von jemand, der nur eine teilweise Ruhe gefunden hat.
Christus als Schatten und Lampe
Hohelied 2,3
Christus ist für sein Volk hier auf der Erde ein Schatten, im himmlischen Jerusalem aber die Lampe. Unter beiden Aspekten ist Er für uns überaus kostbar.
Sein Banner über mir ist die Liebe
Hohelied 2,4
O nein, es ist kein Schritt, den man bereut, sich von den Freuden dieser Welt zu trennen! Wer sich der Liebe seines Herrn erfreut, der hat genug, sein Leben schön zu nennen.
Das Hohelied (5)
Hohelied 2,8-15
Das erste Lied spielt sich am Tag ab, und wir sehen den König an seiner Tafel sitzen. Im zweiten Lied ist der Genuss der Liebe in der Gegenwart des Königs vorbei.
Die Wonne seines Schattens
Hohelied 2,9
Wer von uns hat sich nicht schon nach einer ruhigen Stunde gesehnt? Nach einigen Augenblicken der Entspannung, in denen sich unsere erschlafften Energien wieder sammeln können?
Der Winter kommt
Hohelied 2,10-11, Jeremia 36,22, Johannes 10,22, 2. Timotheus 4,21
Auf der nördlichen Halbkugel der Erde ist der Herbst eine schöne, gemütliche Jahreszeit. Die Bäume färben sich gelb, orange und rot. Aber irgendwann fallen die Blätter ab. Die Bäume werden kahl, der Boden gefriert. Der Herbst gibt uns sichere Anzeichen dafür, dass der Winter naht.
Die kleinen Füchse
Psalm 80,9-15, Sprüche 24,30-34, Hohelied 2,15
Aufgrund dreier Bibelstellen wollen wir mit des Herrn Hilfe betrachten, welche Gefahren das Wachstum und die Entfaltung des Weinstocks, d.h. das geistliche Leben des Gläubigen bedrohen.
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