Familien im Neuen Testament (2)
Apostelgeschichte 21,8-9, 1. Korinther 16,15-17, 2. Timotheus 1,3-5, 2. Johannes 1,1-4
Für eine Familie ist es etwas Spezielles, wenn der Vater ein Evangelist ist. Oft prägt dann der Dienst des Vaters das ganze Familienleben.
Ein Glaube, der immer heller leuchtet
2. Timotheus 1,3-14
Timotheus hatte einen ungeheuchelten Glauben. Schon seine Grossmutter und seine Mutter hatten einen solchen Glauben gehabt. Doch Timotheus hatte ihn nicht geerbt, sondern eine persönliche Entscheidung getroffen. Und so kennzeichnete auch ihn dieser echte Glaube an Gott. Darüber freute sich der Apostel Paulus.
Tränen und ungeheuchelter Glaube
2. Timotheus 1,4-5
Der Apostel Paulus kann in seinem zweiten Brief an Timotheus ihn als sein «geliebtes Kind» anreden. Welch ein Trost, dass es in den Tagen des Niedergangs solche gibt, denen gegenüber wir unsere Zuneigung ausdrücken und denen wir im Vertrauen unser Herz ausschütten können. Bei Timotheus zeigten sich zwei besondere Merkmale, die die Liebe und das Vertrauen des Paulus hervorriefen.
Leide Trübsal mit dem Evangelium
2. Timotheus 1,8
Wenn wir auf christlichem Gebiet in grossen Segenszeiten leben, besteht wenig Ursache, uns zu schämen. Anders ist es, wenn das Einernten gering ist und die Liebe der Vielen erkaltet.
Vier Aufforderungen
2. Timotheus 1,8.13.14
In 1. Timotheus 1 richtet der Apostel Paulus vier konkrete Aufforderungen an Timotheus, die wir etwas näher ansehen möchten. Alle vier appellieren an unser Herz und Gewissen, die christliche Wahrheit im Leben und Dienst entschieden festzuhalten.
Der Heilige Gottes (1)
2. Timotheus 1,9
Unsere Herzen überfliessen von Dankbarkeit und Lobpreis, wenn wir darüber nachdenken, was Christus für uns ist. Aber diese Freude lässt uns oft die anbetungswürdigen Wunder vergessen, die mit dem verbunden sind, was Christus für Gott ist.
Fundamente des Christentums (3)
2. Timotheus 1,9, Epheser 1,3-23
Die Fundamente des Christentums zeigen uns zuerst eine Person. Es ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. Durch sein Kommen auf die Erde und sein Sterben am Kreuz hat Er die Grundlage dafür geschaffen, dass Gott den Bedürfnissen des Menschen nach Frieden mit Ihm begegnen kann.
Das dem Herrn zur Bewahrung anvertraute Gut
2. Timotheus 1,12
Paulus hatte alles, was ihn selbst betraf, der Leitung und der Obhut des Herrn übergeben, nicht bloss die Sicherheit seiner Seele, wie manche meinen, wenn sie diesen Vers lesen und auf ihre eigene Erfahrung anwenden.
Drei feste Überzeugungen
Römer 4,21, Römer 8,38-39, 2. Timotheus 1,12
Gott gab dem Abraham die Verheissung, dass Er ihn zum Vater vieler Nationen machen werde. Abraham zweifelte nicht durch Unglauben an der Verheissung, sondern wurde im Glauben gestärkt wurde, Gott die Ehre gebend.
Das christliche Glaubensgut
1. Timotheus 6,20, 2. Timotheus 1,12.14, Judas 1,3.20
Dreimal erwähnt der Apostel Paulus in seinen Briefen an seinen Freund und Bruder Timotheus den Ausdruck «das anvertraute Gut»:
Festhalten
2. Timotheus 1,13
Die erste Frage in der Bibel kam aus dem Mund der Schlange im Garten Eden. Das ist beachtenswert. Ihr Ziel war, das Wort Gottes zu entkräften. «Hat Gott wirklich gesagt?»
Halte fest!
2. Timotheus 1,13
Als der Apostel Paulus kurz vor seinem Märtyrertod seinem jungen Freund Timotheus den zweiten Brief schrieb, unterstrich er die Zuverlässigkeit des Wortes Gottes: «Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit» (2. Tim 3,16).
Familien im Neuen Testament (1)
Markus 1,29-31, Römer 16,3-5, 2. Timotheus 1,16-18, Philemon 1,1-7
In der Bibel wird uns von vielen und ganz verschiedenen Familien berichtet. Manchmal erfahren wir ausführlich von ihnen, manchmal werden uns nur gewisse Ereignisse oder Einzelheiten mitgeteilt.
Onesiphorus
2. Timotheus 1,16-18, 2. Timotheus 4,19
Dieser Mann und was er getan hat, wird nur im zweiten Timotheus-Brief erwähnt. Aber sein Beispiel leuchtet umso mehr hervor, als die moralische Finsternis, von der dieser Brief spricht, dichter geworden ist.
Letzte Botschaft an einen jungen Mann
2. Timotheus 1, 2. Timotheus 2, 1. Timotheus 3, 1. Timotheus 4
Das ist ein Brief, den wir mit Bewegung und besonderem Interesse lesen, wenn wir daran denken, dass er durch den geliebten Apostel aus dem Kerker in Rom geschrieben wurde.
Ermunterung für den Diener
2. Timotheus 2,1-26
Der zweite Brief an Timotheus zeigt uns den Diener Gottes in schweren Zeiten. Paulus erinnert seinen jungen Mitbruder Timotheus daran, dass in den «letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden» (2. Tim 3,1). In diesen letzten Tagen leben wir. Dennoch dürfen wir gerade in dieser Zeit unserem Herrn zur Verfügung stehen und Ihm mit Eifer und Hingabe dienen.
Sei stark!
1. Korinther 16,13, Epheser 6,10, 2. Timotheus 2,1
Männer wie Josua, Salomo, Esra oder Daniel wurden aufgerufen, stark zu sein. Generell richtet sich dieser Aufruf an alle, die auf den Herrn harren. Damit ist jeder angesprochen, der sich entscheidet, ein Leben im Glauben und im Vertrauen auf den Herrn Jesus zu führen.
Timotheus (2)
1. Timotheus 4,7.12.15, 2. Timotheus 2,1.3, 2. Timotheus 4,5
Wenn wir die Persönlichkeit dieses Mannes Gottes ein wenig kennen, wird es für uns umso nützlicher sein, einige der persönlichen Ermahnungen zu betrachten, die der Apostel in seinen beiden Briefen an ihn richtet.
Auf den Einzelnen kommt es an
2. Timotheus 2,1
«Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist» (2. Tim 2,1). Der Herr Jesus sucht die Treue des Einzelnen, und zwar nicht nur in Zeiten des Niedergangs. Doch dann trifft es besonders zu, wie die wiederholten persönlichen Aufforderungen von Paulus an Timotheus deutlich machen.
Erkenntnis, Treue und Fähigkeit
2. Timotheus 2,2
Die Anweisungen für neue Arbeiter, die Paulus in 2. Timotheus 2,2 gibt, so besonders wichtig. Sie müssen zu Herzen genommen werden von allen, die sich mit der Frage beschäftigen, ob der Herr sie vielleicht in seine Arbeit beruft.
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