Anfänge in der Bibel
1. Mose 1,1, Johannes 1,1-3.14, 1. Johannes 1,1-2, Offenbarung 21,1-4
Die Bibel spricht verschiedene Male von einem Anfang. Nicht alle diese Anfänge beziehen sich auf den gleichen Zeitpunkt. Ausserdem wird aus den einzelnen Stellen klar, dass Gott in allem Guten immer den Anfang, den ersten Schritt macht.
Im Anfang war das Wort (1)
Johannes 1,1-3
Das Evangelium Johannes ist das Evangelium der neuen Schöpfung. Diese ist durch Leben, Licht und Liebe gekennzeichnet und entspricht dem, was Gott in sich selbst ist.
Das Johannes-Evangelium (2)
Johannes 1,1-5
Das erste Kapitel stellt uns die Person des Herrn in all dem vor, was Er in sich selbst ist. Es sagt uns nichts über das aus, was Er in Beziehung zu den Menschen – seien es Juden oder Christen – war oder ist. Er ist hier weder der Christus noch das Haupt der Versammlung noch der Hohepriester. Christus persönlich und sein Werk werden vor unsere Blicke gestellt.
Das Wort wurde Fleisch
Johannes 1,1-34
«Siehe da, euer Gott!» Diesen Ausruf Jesajas könnte man als Überschrift über das Johannes-Evangelium setzen.
Jesus Christus – der Sohn Gottes
Johannes 1,1-51, Johannes 2,1-25
Der Evangelist Johannes stellt uns den Herrn Jesus als den ewigen Sohn Gottes vor, der Mensch geworden ist. Damit möchte er uns vor der Kritik des Unglaubens schützen, die die biblische Wahrheit über die Person des Herrn Jesus infrage stellt.
Im Anfang war das Wort (2)
Johannes 1,4-5
Der vierte Vers beschreibt die Beziehungen des «Wortes» zu den Menschen, die ein Teil der Schöpfung sind, aber besondere Gegenstände der Ratschlüsse Gottes.
Das Johannes-Evangelium (3)
Johannes 1,6-34
Ab Vers 6 beginnt der historische Teil: Christus sollte erscheinen. Hier finden wir keine abstrakten Beschreibungen mehr, sondern einen Vorläufer – Johannes, den Täufer.
Das Licht der Menschen
Johannes 1,9
Das Leben unseres Herrn Jesus auf der Erde war der helle Strahl einer Lampe. Er war die Lampe im Haus Gottes, die keine goldenen Dochtscheren und Löschnäpfe nötig hatte.
Das Recht, Kinder Gottes zu werden
Johannes 1,12-13
Das Neue Testament spricht an verschiedenen Stellen davon, dass wir Kinder Gottes sind (z.B. Röm 8,16; Phil 2,15; 1. Joh 3,1). Manche glauben, es wäre Anmassung, so etwas von sich zu behaupten.
Das Teil der Erlösten im Himmel (3)
Johannes 1,12, Johannes 14,2
Was wir bis dahin erwähnt haben, ist noch nicht alles, was uns das Wort Gottes über das Teil der Erlösten im Himmel mitteilt. Wir sind Kinder Gottes; wir sind es jetzt.
Er wohnte unter uns
Johannes 1,14-18
In diesem Abschnitt liegt der Schwerpunkt auf der Tatsache, dass das Wort offenbart und Fleisch geworden ist, im Gegensatz zu den ersten Versen dieses Kapitels, die Ihn uns als Gott vorstellen.
Christus, als Gegensatz zu Mose
Johannes 1,17
Das Gesetz wurde nicht gesandt, sondern durch Mose gegeben; eine Person kommt, das Gesetz aber wurde gegeben. Bevor Gott kam, gab Er das Gesetz.
Mose und Christus
Johannes 1,17
Beachten wir: das Gesetz ist durch Mose gegeben worden. Es wurde nicht gesandt, sondern gegeben. Christus ist eine Person, die kommt; aber das Gesetz wurde gegeben. Bevor Gott kam, gab Er das Gesetz.
Wie lernen wir Gott kennen?
Johannes 1,18
«Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoss des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht.» Das ist eine Wahrheit von göttlicher Einfachheit und Bestimmtheit.
Die Offenbarung des Vaters
Johannes 1,18
Gott bewohnt ein unzugängliches Licht. Kein Mensch kann Ihn in seiner Absolutheit sehen, weil Er ein unsichtbarer Gott ist. Zu Mose sagte Er: «Du vermagst nicht mein Angesicht zu sehen, denn nicht kann ein Mensch mich sehen und leben». Trotzdem ist es uns möglich, Gott zu kennen.
Prophetische Fragen
Jesaja 65,17, Johannes 1,29, 2. Petrus 3,13, Offenbarung 20,11, Offenbarung 21,1
Wann wird das Lamm Gottes die Sünde der Welt wegnehmen, wie es Johannes der Täufer angekündigt hat? Wird diese Erde ganz zerstört werden?
Der hebräische Knecht (5)
2. Mose 21,2-6, Johannes 1,29, Johannes 13,31
Der Herr Jesus hat als der wahre hebräische Knecht gesagt: «Ich liebe meinen Herrn.» Aus Liebe zu seinem Gott und Vater gab Er am Kreuz sein Leben.
Siehe!
Jesaja 42,1-4, Matthäus 25,6, Johannes 1,29, Johannes 19,5
Dieser Aufforderung begegnen wir in der Bibel oft. Damit soll unsere Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Person oder Sache gelenkt werden. An verschiedenen Stellen wird mit diesem Ausruf auf den Herrn Jesus hingewiesen.
Das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt
Johannes 1,29
Jesus Christus, der Mensch gewordene Sohn Gottes, kam vom Himmel, um als das Lamm Gottes am Kreuz von Golgatha zu sterben. Dort hat unser Erlöser ein Werk von unendlicher Tragweite vollbracht.
Was suchen wir?
Johannes 1,35-38
Angezogen vom Zeugnis, das Johannes der Täufer über den Herrn Jesus als das Lamm Gottes ablegte, folgten Andreas und Johannes Jesus nach. Sie waren beeindruckt von der Grösse und Herrlichkeit seiner Person.
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