Durch Berufung
Römer 1,1
«Paulus, Knecht Jesu Christi, berufener Apostel». Das war der Ausweis, womit sich Paulus einer Gemeinde von Heiligen vorstellte, die er noch nicht besucht hatte und denen er zum grossen Teil ein Fremder war.
Paulus gelangt nach Rom
Apostelgeschichte 28,13-15, Römer 1,10-13
Nach einer langen und ermüdenden Reise nähert sich der Apostel endlich Rom (Apg 28,13-15). Einige Zeit vorher hatte er den Gläubigen dieser Stadt geschrieben und seinen sehnlichen Wunsch zum Ausdruck gebracht, sie zu sehen.
Menschlicher Verstand und christlicher Glaube
Römer 1,20
Der Verstand, womit Gott sein Geschöpf ausgerüstet hat, ist eine wichtige Fähigkeit. Aber der Mensch kann – wie von allen Gaben des Schöpfers – einen schlechten Gebrauch davon machen.
Was wollen wir sagen?
Römer 3,5, Römer 4,1, Römer 6,1, Römer 7,7, Römer 8,31, Römer 9,14.30
Manche werden schon bemerkt haben, dass diese Frage im Brief an die Römer mit geringen Abweichungen siebenmal wiederkehrt.
Der Gnadenthron
Römer 3,25, Hebräer 4,16
Wenn wir an einen Thron denken, stellen wir uns den Sitz eines Königs oder sonst eines Herrschers vor, der grosse Macht besitzt. Ein Thron ist für hochgestellte Personen und nicht für gewöhnliche Menschen aus dem Volk bestimmt. Ein Thron steht im hellerleuchteten Thronsaal des Palasts, und kein Unberufener darf herzunahen.
Abraham aber glaubte Gott
Römer 4,3, Jakobus 2,23
Aus Apostelgeschichte 7,2-4 wissen wir, dass der Gott der Herrlichkeit Abraham in Ur in Chaldäa mit der Aufforderung erschien, aus seinem Land und aus seiner Verwandtschaft in ein Land zu gehen, das Er ihm zeigen werde. Unmittelbar darauf heisst es: «Da ging er …»
Drei feste Überzeugungen
Römer 4,21, Römer 8,38-39, 2. Timotheus 1,12
Gott gab dem Abraham die Verheissung, dass Er ihn zum Vater vieler Nationen machen werde. Abraham zweifelte nicht durch Unglauben an der Verheissung, sondern wurde im Glauben gestärkt wurde, Gott die Ehre gebend.
Frieden mit Gott
Römer 4,24-25
Jeder, der sein Vertrauen auf den Herrn Jesus und sein vollbrachtes Erlösungswerk setzt, findet die feste, unerschütterliche und ewige Grundlage seines Friedens mit Gott: Jesus Christus ist für unsere Übertretungen hingegeben worden.
Gott verkündigt Frieden
Apostelgeschichte 10,36, Römer 4,25, Epheser 2,17
Wenn Gott uns eine Botschaft des Friedens sendet, dann sind seine Gedanken sicher die, dass wir Frieden haben sollen. Er selbst hat ihn durch den Sühnungstod seines Sohnes für uns bereitet, und in der Heiligen Schrift übermittelt Er uns durch seinen Geist die Nachricht von diesem Frieden. So ist von Anfang bis zum Ende alles von Gott.
Zugang
Römer 5,1-2, Epheser 2,18, Epheser 3,12
Geben wir uns genügend Rechenschaft, was es heisst, Zugang zu haben zu der Gnade des allmächtigen Gottes, Zugang zu dem, der uns das Recht gegeben hat, seine Kinder zu sein, Zugang zum Vater?
Wir rühmen uns Gottes
Römer 5,1-11
Es gibt zwei verschiedene Quellen der Freude für unsere Seelen: Der Gedanke an das, was Gott für uns gewesen ist, als wir noch Sünder waren. Aber diese erste Quelle der Freude ist nicht alles. Gott ist mit uns in eine noch innigere Beziehung getreten als diese.
Zur bestimmten Zeit
1. Mose 18,14, 4. Mose 28,1-2, 2. Samuel 24,10-16, 2. Könige 4,11-17, Römer 5,6
Gott, der Vater, der uns vor Grundlegung der Welt auserwählt und uns als seine Kinder angenommen hat, hat für unser Leben auf der Erde gewisse Zeitpunkte bestimmt. Er hat die Macht und die Weisheit, die Dinge in unserem Leben so zu steuern, dass es nach seinem Willen verläuft.
Wie begegnen wir dem Irrenden?
Römer 5,21
Die Geissel und die Rute mögen gerecht sein, aber es ist unmöglich, damit das Herz eines Menschen zu gewinnen.
Die Gnade herrscht
Römer 5,21
Oft wird die Frage gestellt: «Was ist Christentum, und worin unterscheidet es sich von der Religion der Juden?» Ein besonderes Merkmal wird im Brief an die Römer erwähnt: «Die Gnade herrscht durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.»
Befreiung
Römer 6,6, Römer 7,4, Galater 2,19-20, Galater 6,14
Was bedeutet «Befreiung» in biblischem Sinn für uns? Es geht darum, dass ein Christ von dem befreit wird, was er in seinem natürlichen Zustand ist: von Taten, Worten, Gedanken, Gefühlen und Einstellungen, die nicht zur Ehre Gottes sind.
Der Mensch – wie Gott ihn sieht (2)
Römer 6,6, Epheser 4,22-24, Kolosser 3,9-11
Der alte Mensch weiss, was Gut und Böse ist. Doch er tut das Böse, weil die Sünde in ihm ist. Auch der neue Mensch kennt Gut und Böse, doch sein Charakter ist, dass er das Gute tut. Das verwirklicht er in der Praxis nicht immer, aber es ist sein Kennzeichen.
Der Leib der Sünde
Römer 6,6
Im ersten Teil dieses Verses wird eine Tatsache festgestellt: unser alter Mensch ist mit Christus gekreuzigt worden.
Ein für alle Mal
Römer 6,10, Hebräer 7,27, Hebräer 9,12, Hebräer 10,10, Judas 1,5
Dieser Ausdruck kommt einmal im Römerbrief, dreimal im Hebräerbrief und einmal im Judasbrief vor.
Heilstatsachen (15)
Römer 6,11
Wir wollen uns nun die praktischen Konsequenzen ansehen, die sich aus der Aussage von Römer 6,11 ergeben: «So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde tot seid, Gott aber lebend in Christus Jesus.»
Böse, ungewollte Gedanken, die ich hasse
Römer 6,11
Du schreibst von bösen, ungewollten Gedanken, die du hassest. Sie erheben sich in deinem Herzen, wenn du dich mit dem Herrn beschäftigen willst, ja sogar, wenn du wirklich an Ihn denkst.
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