«Seid guten Mutes!»
Wie oft hat unser Herr mit diesen ermunternden Worten furchtsame oder verzagte Herzen seiner Mitmenschen aufgerichtet. Galt dieser Zuruf nur für jene Zeit?
«Siehe, er betet!» (1)
Beginn am Morgen mit Gott, sonst wird Er in deinen Gedanken den ganzen Tag über den letzten Platz einnehmen, und die Niederlage wird nicht ausbleiben.
«Siehe, er betet!» (2)
Viele Gebete erreichen den Himmel wie Briefe, die unzustellbar sind, weil die Adresse völlig ungenügend ist.
«Siehe, er betet!» (3)
In dem Mass, wie wir mit und bei Gott im Gebet bleiben, werden wir auch bei Gott bleiben, wenn wir draussen, mitten in der Arbeit, stehen.
«Siehe, ich bin bei euch»: die Gegenwart und Hilfe unseres Herrn
Die kurze, aber inhaltsreiche Zusage der Gegenwart und Hilfe des Herrn wird uns in leicht differenzierter Form an verschiedenen Stellen in der Bibel vorgestellt. Dieses Versprechen Gottes gilt sowohl uns persönlich als auch uns gemeinsam.
«Und er stand auf»
Es gibt vier wichtige Gelegenheiten, bei denen man «aufstehen» muss. Da gilt es zu handeln. Da muss man sich entscheiden, eine Wahrheit, die man verstandesmässig erfasst hat, auch in die Praxis umsetzen.
«Vor allen Dingen»
1. Timotheus 2,1-7
Wozu ermahnt uns der Apostel hier «vor allen Dingen»? In erster Linie zum treuen Erledigen der Tagesarbeit? Zu eifrigem Dienst für den Herrn? Ein Zeugnis zu sein in unserer Umgebung?
«Was soll ich tun, Herr?»
Apostelgeschichte 22,10
Wenn diese Frage ernsthaft gestellt und auf die Antwort gewartet wird, dann führt das zu einem grossen Wechsel im Leben eines Gläubigen, zu einem Wendepunkt in seiner Geschichte.
«Wenn der Wille Gottes es will»
Wenn Gott «nein» sagt, so sage ja dazu, wenn Er «ja» sagt, dann widersetze dich Ihm nicht. Denn das Geheimnis eines glücklichen Christenlebens besteht darin, sich in den Willen Gottes zu fügen, und das mit willigem Herzen.
Abhängigkeit
Die einzig richtige Stellung, die dem Christen zusteht, ist Abhängigkeit. Sobald wir den Boden der Abhängigkeit von Gott verlassen, können wir gewiss sein, dass dies schmerzliche Folgen nach sich ziehen wird.
Ablegen und begierig sein
1. Petrus 2,1-2
Der Apostel Petrus fordert seine Briefempfänger auf, abzulegen und begierig zu sein, Aktivitäten, die für jeden Christen eine entscheidende Rolle spielen.
Abrahams Fürbitte
1. Mose 18,22-33
Im ernsten Flehen für andere vor Gott zu sein, ist ein Liebesdienst, den jeder Gläubige ausüben kann.
Allein mit Gott
Johannes 20,26
«Die Türen waren verschlossen» (Joh 20,26). In diesem einfachen Satz ist mehr enthalten, als man auf den ersten Blick wahrnimmt.
Allezeit
Das neue Leben, das der Gläubige empfing, als er von neuem geboren wurde, soll sich ununterbrochen bei ihm zeigen. Darum kommt in den betreffenden Ermahnungen das Wörtchen «allezeit» so oft vor.
An einen jungen Autofahrer
«Der alte Mensch zeigt sich mit Vorliebe am Steuer», bemerkte ein Freund, als er aus meinem Wagen stieg. «Und er ist ein sehr schlechter Fahrer!» Ich pflichtete ihm bei, ohne lange zu überlegen: «Es ist wahr, die Alten sollten nicht mehr ans Lenkrad, sie reagieren zu langsam und schleichen auf den Strassen dahin …»
Ansporn für den Dienst im Evangelium
2. Korinther 5,11.14.15.19
Der Aufruf an Timotheus gilt auch uns: «Tu das Werk eines Evangelisten!» (2. Tim 4,5). Die meisten von uns sind keine Evangelisten, aber wir können das Werk eines Evangelisten betreiben. Wie wir unsere Mitmenschen heute mit der guten Botschaft erreichen, wird der Herr jedem von uns zeigen. Der zweite Teil von 2.
Arbeit und Freizeit
Der Pfad des Gläubigen umfasst neben den geistlichen und ewigen Dingen auch ganz Alltägliches, wie die Arbeit, und rein irdische Belange, wie Ferien und Freizeit.
Auf den Einzelnen kommt es an
2. Timotheus 2,1
«Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist» (2. Tim 2,1). Der Herr Jesus sucht die Treue des Einzelnen, und zwar nicht nur in Zeiten des Niedergangs. Doch dann trifft es besonders zu, wie die wiederholten persönlichen Aufforderungen von Paulus an Timotheus deutlich machen.
Auf den Herrn harren
Psalm 27,14
Beim Lesen der Psalmen begegnen wir öfter dem Ausdruck: «auf den HERRN harren». Man kann diese Worte, die wir heute kaum noch benutzen, auch mit «Vertrauen» übersetzen. Es geht also darum, dem Herrn unser ganzes Vertrauen zu schenken, weil Er uns nie im Stich lässt.
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Kannst du dir die Szene vorstellen, die in der Stadt Haran stattgefunden haben muss, als der fünfundsiebzigjährige Abram alle seine irdischen Habseligkeiten zusammenpackte, um sich auf die Reise nach Kanaan zu begeben?
Unser persönliches Glaubensleben hängt stark von unsere Gemeinschaft mit Gott ab. Für ein gesundes geistliches Wachstum sind das persönliche Gebet und das regelmässige Bibellesen unerlässlich.
Einige Impulse zum Thema Glaubensleben:
- Der christliche Glaube schenkt uns göttliches Leben. Er gibt uns aber auch eine Person, mit der sich dieses Leben beschäftigen darf, und einen Mittelpunkt, um den es kreisen kann.
- Der Glaube ist die Quelle und Motivation des christlichen Lebens vom Anfang bis zum Ende. Der Glaube schwankt und zweifelt nie.
- Der Glaube reinigt das Herz. Er wirkt durch die Liebe und überwindet die Welt. Kurz, er bringt unser Herz in eine lebendige Verbindung mit Gott selbst.
- Der Umgang mit Gott bewirkt in uns einen heiligen Ernst, gibt aber auch Frieden, Glück und Kraft.
Kennen wir die Kraft und den Trost einer gelebten Beziehung zu Gott? Wir wollen lernen, mehr auf Gott zu vertrauen! In einer ungläubigen Welt gilt es, stark im Glauben zu sein und dadurch Gott die Ehre zu geben!
«Wachst aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus» (2. Pet 3,18).